Digitale Transformation Düsseldorf - Sinclair & Spark GmbH

Digitale Transformation

Digitale Erfolgsfaktoren für Ihr Unternehmen

Innovationen, Konnektivität, Daten - die Welt ist im digitalen Wandel und keine Branche kann sich der digitalen Transformation entziehen. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und das Internet of Things (IoT) verändern Nutzungsgewohnheiten und Kundenerwartungen. Für Unternehmen bedeutet das einen Bedarf an neuen Strategien und Produkten, die Menschen, Prozesse und Informationen verbinden.

Wir zeigen Ihnen Chancen, Herausforderungen, Rahmenbedingungen sowie Best Practice Cases der digitalen Transformation. Erfahren Sie jetzt, wie Sie Ihr Unternehmen für den Wettbewerb im Umfeld neuer Technologien strategisch richtig aufstellen.

 

Überblick

Was ist Digitale Transformation? Definition
Wo manifestiert sich die Digitalisierung?
Wer ist betroffen? Die Zielgruppe der digitalen Transformation
Digitale Transformation - Best Practice Beispiele
Auswirkungen des digitalen Wandels auf das Unternehmen
Chancen & Möglichkeiten der Digitalisierung
Was passiert, wenn Unternehmen sich nicht mit digitaler Transformation beschäftigen?
The Innovator’s Dilemma – Digitale Strukturen als langfristiger Wettbewerbsvorteil
Der digitale Reifegrad der deutschen Wirtschaft
Digitale Transformation - So starten Sie richtig!
Ablauf und Vorgehen während des digitalen Wandels
Change Management zur Verringerung von Adaptionsrisiken
Digitale Transformation in Ihrem Unternehmen? Wir können helfen!

 

Was ist Digitale Transformation? Definition

Die Digitale Transformation ist – im Kern – ein Veränderungsprozess, der von digitalen Technologien, Anwendungen und Strategien geprägt ist. Sie ist mehr als ein Trend, denn sie steht für einen Wandel aller Ebenen der Gesellschaft und Unternehmen:

Laut dem Bundesministerium für digitale Wirtschaft ist die Digitale Transformation „die umfassende Vernetzung aller Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, relevante Informationen zu sammeln, zu analysieren und in Handlungen umzusetzen. Die Veränderungen bringen Vorteile und Chancen, aber sie schaffen auch ganz neue Herausforderungen.“ (BMWi 2015, S. 3)

Digitale Technologien - Sinclair und Spark - Digitale Transformation Düsseldorf
Geht es um die Digitale Transformation, ist der Prozess der Digitalisierung ein wesentlicher Bestandteil. Dabei handelt es sich grundsätzlich um die Wandlung von analog zu digital - also zum Beispiel das digitale Kopieren analoger Medien. Als zentrales Element des ganzheitlichen Veränderungsprozesses, wird der Ausdruck Digitalisierung gängiger Weise synonym zum Begriff Digitale Transformation verwendet und gilt als Schlagwort für das Thema.

 

Wo manifestiert sich die Digitalisierung?

Die digitale Transformation betrifft die Gesellschaft ebenso wie die Industrie und Wirtschaft, da die beiden Welten untrennbar verknüpft sind.

Digitale Transformation von Unternehmen

Im Unternehmenswettbewerb ist die Digitale Transformation ein wichtiger Faktor, da analoge Prozesse durch Tools auf Basis von „Digital Data“ beschleunigt und vereinfacht werden können. Die Verknüpfung von Geräten und Systemen ermöglicht den Aufbau digitaler Infrastrukturen. Diese Anpassung bestehender Organisationsstrukturen kann deutliche Fortschritte erzielen und Unternehmen intern sowie branchenübergreifend besser vernetzen. Im Zuge des digitalen Wandels wird immer häufiger auch auf vor- oder nachgelagerten Informations- oder Produktionsstufen gearbeitet.

Rund um die digitalen Produkte, Tools und Dienste entwickeln sich neue Geschäftsmodelle, die den Kunden sowie dem Unternehmen Mehrwert bieten. Dadurch werden die Betriebsabläufe optimiert und der Umsatz gesteigert.
 

Digitale Transformation im Alltag

Im alltäglichen Leben sind die digitalen Strukturen bereits fest integriert. Musikstreaming, Daten in der Cloud speichern oder das Taxi im Chat ordern – die Facetten der digitalen Transformation sind vielseitig. Immer neue Entwicklungen verstärken dies exponentiell: Statt mit Bargeld oder auch der Kreditkarte, kann im Jahr 2019 ebenfalls mit dem Handy oder Kryptowährungen gezahlt werden. Bücher wurden früher im stationären Handel, dann auch online vertrieben – heute genügt ein sekunden-schneller Download auf den E-Reader.
 

Digitalisierung Düsseldorf - Business vs. Alltag

Digitalisierung und Automatisierung bilden also die Basis für neue Produkte, optimierte Prozesse und agile Arbeitsweisen.

 

 

Wer ist betroffen? Die Zielgruppe der digitalen Unternehmenstransformation

Digitale Transformation ist kein Hype, sondern eine stetige Revolution. Diese Tatsache macht es beinahe unmöglich, den Wandel zu ignorieren. Dennoch haben viele Unternehmen noch nicht erkannt, wie viel unausgeschöpftes Potenzial sie bergen.

Betrifft die Digitalisierung tatsächlich alle Unternehmen gleich stark?
Die Chancen und Möglichkeiten sind branchenabhängig. Für ein Finanzinstitut sind selbstverständlich andere Aspekte der Digitalisierung relevant als für einen Online-Shop. Ebenso lassen sich einige Prozesse wie Bestellvorgänge und industrielle Produktionen besser digitalisieren als andere, etwa handwerkliche Fertigungsprozesse. Doch egal ob Finanzbranche, Automobilindustrie, Gesundheitswesen oder Tourismusunternehmen – Digitale Transformation ist für ausnahmslos alle Branchen von großer Relevanz. Auch die Unternehmensform ist zunächst nicht ausschlaggebend: Startups, Familienunternehmen und Mittelständler können ebenso profitieren wie Großkonzerne.

Wenn Sie sich also fragen, ob Ihre Organisation betroffen ist, lautet die Antwort definitiv „ja“ – denn auch, wenn Ihr Unternehmen noch nicht digital denkt, so tun es auf jeden Fall Ihre Kunden.

 

 

Digitale Transformation - Best Practice Beispiele

Ausmaß und Dringlichkeit der digitalen Transformation werden oft verkannt, dabei existieren auch in Deutschland inspirierende Erfolgsbeispiele aus verschiedensten Branchen:

  1. Axel Springer: Die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften sinken seit Jahren, die crossmediale Nutzung nimmt zu. Hier zeigen sich die Präferenzen der Nutzer, welche mit ihrem Rezeptionsverhalten die Verlage dazu zwingen, ihre Geschäftsmodelle um digitale Ansätze zu erweitern. Als Antwort darauf optimierte der Axel Springer Verlag die Abläufe in den Newsrooms und verlagerte unter dem neuen Motto „Online First“ den Schwerpunkt sowie die Ressourcen. Beispielsweise werden nicht mehr die Print-Artikel für die Sparte Online wiederverwertet, sondern umgekehrt.
  2. Adidas Group: Die Organisationsformen von großen Konzernen sind häufig festgefahren und durch hierarchische Silos eingeschränkt. Die Adidas Group wollte diese veralteten Muster ablegen und eine neue Arbeitswelt schaffen. Dazu wurde der Stammsitz in Herzogenaurach mobil, kabellos und interaktiv gestaltet. Ausgestattet mit innovativen Technologien wurden die Arbeitsplätze auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten.
  3. Commerzbank: Das Thema Digital Leadership ist eines der wichtigsten, denn Digitalisierung ist vor allem Chefsache. Deshalb bemüht sich die Commerzbank AG um einen Kulturwandel und Personalentwicklung mit Fokus auf Digitalisierung. Lernplattformen, Networking oder Digital-Workshops schulen Führungskräfte wie auch Mitarbeiter und fördern Innovationen.
  4. IKEA: Ein Onlineshop ist heutzutage keine Innovation mehr. Doch IKEA Deutschland geht weiter und zeigt mit virtuellen Showrooms, wie digitale Technologien das Kundenerlebnis auch am Point of Sale (PoS) revolutionieren können. Eine VR-Applikation ermöglicht es den Kunden, im Store Produkte vor dem Kauf virtuell in verschiedenen Umgebungen zu erkunden. So optimiert IKEA mittels Erlebnischarakter und Bedarfszuschnitt die User Experience der Marke.

Diese Beispiele für Digitale Transformation zeigen, wie vielfältige Effizienzsteigerungen durch eine Anpassung der Prozessabläufe oder innovative Produkte erreicht werden können. Dabei vermittelt diese Liste nur einen kleinen Vorgeschmack. Ob die eHealth-App von der DEVK, Smart Meter und -Operatoren bei RWE oder digitale Fabriken bei Siemens – viele deutsche Firmen machen erfolgreich vor, dass die Digitalisierung neue Möglichkeiten zur langfristigen Gewinnmaximierung bietet.

In abgewandelter Form lassen sich solche Best Practice Cases als Inspiration für die Transformation fast jedes Unternehmenskonzeptes nutzen. Doch um die Möglichkeiten für den eigenen Betrieb besser einzuschätzen, kann es sinnvoll sein, einen Kooperationspartner zu finden.

 

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Auswirkungen des digitalen Wandels auf das Unternehmen

Die Transformation bedeutet im Betrieb einen elementaren Wandlungsprozess auf allen Unternehmensebenen:
Neues Denken: Unter dem Motto „Design Thinking“ werden auf Basis von Kundeninformationen- und wünschen neue Produkte oder Features entwickelt. Außerdem gehen die Entwickler kreativ auf die unbewussten Kundenbedürfnisse ein. Es werden also nicht nur bekannte Probleme gelöst, sondern auch neue aufgespürt und der Öffentlichkeit in direkter Kombination mit einer Lösung präsentiert. Zahlreiche Unternehmen berichten davon, dass im Zuge der Digitalisierung die Motivation und damit der Einfallsreichtum ihrer Mitarbeiter angestiegen sei.

Neues Arbeiten: Unter dem Motto Arbeiten 4.0 wandeln sich Arbeitsbedingungen und -weisen. Feste Arbeitsplätze und -zeiten verlieren an Bedeutung, denn die Digitalisierung vereinfacht die Kommunikation durch kürzere Informationswege. Teamwork und das Miteinbeziehen von Mitarbeitern in Entscheidungsprozesse haben zur Folge, dass die Arbeitsabläufe transparenter und flexibler werden. Auch die Grenzen zwischen den einzelnen Unternehmensebenen verschwimmen und Hierarchien lockern sich.
Digital Leader führen vor, wie flexible Modelle den Workflow verbessern. Deutsche Firmen, die frühzeitig innovativ und agil denken, können eine Vorreiterrolle einnehmen, um auch hierzulande moderne Strukturen zu etablieren.

Neue Zuständigkeiten: Eine verbreitete Befürchtung im Rahmen der Digitalisierung ist die Gefährdung von Arbeitsplätzen. Durch die Automatisierung von Prozessen und den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) benötigen einige Bereichen tatsächlich weniger Arbeitskräfte. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Jobprofile, sodass Arbeitsplätze geschaffen werden. Nur selten ist der Mensch vollkommen ersetzbar, denn er wird – allem voran – weiterhin für die kreative Ideenfindung benötigt. Tendenziell fallen einfache Jobs in Zukunft eher weg, wohingegen spezialisierte Tätigkeiten stärker gefragt sind.

Chancen Digitale Transformation - Digitalisierung Düsseldorf

Chancen & Möglichkeiten der Digitalisierung

Für Unternehmen bietet die Digitale Transformation zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung, Umsatzsteigerung und Kostenreduzierung.

Viele bereits digitalisierte Unternehmen profitieren schon heute von immensen Einsparungen. Eine Studie der Commerzbank (Unternehmerperspektiven 2016) zeigt, dass es den meisten Betrieben beim Wandel hauptsächlich um die Effizienzsteigerung geht. Die gleiche Arbeit kann mit weniger Aufwand oder in kürzerer Zeit geschafft werden. Dabei sinkt durch die verbesserte Infrastruktur der Aufwand für das Management sowie administrative Arbeiten.
Ansatzpunkte für die Optimierung hin zum Digital Business sind Produkte, Prozesse, Anwendungen und die Kommunikation.

  1. Übertragung des bestehenden Produktangebots auf digitale Plattformen & Entwicklung neuer digitaler Produkte und Geschäftsmodelle

Eine Möglichkeit besteht darin, ein bereits bestehendes Produktangebot auf die digitalen Plattformen zu übertragen und dort gegebenenfalls zu erweitern. Alternativ können neue digitalisierte Endprodukte entwickelt und dadurch zusätzliche Märkte und Kundengruppen erschlossen werden. Teilweise entstehen ganz neue Geschäftsmodelle, welche von Grund auf digitale Technologien und innovative Strukturen beinhalten. Laut der Studie der Commerzbank (Unternehmerperspektiven 2016) nimmt bisher jedoch nur jede fünfte Firma die Entwicklung von Innovationen in Angriff und überdenkt das alte Geschäftsmodell.

  1. Optimierter Datenaustausch

Die Digitalisierung ermöglicht umfangreichere Datentransfers und eine schnellere Verarbeitung. Zusammen mit den geringen Kosten für Rechenleistung sind dies wichtige Aspekte zur Nutzung von Big Data oder Künstlicher Intelligenz (KI). Allerdings birgt besonders das Thema Datenschutz Herausforderungen, die gute Strategien erfordern.

  1. Auslagerung, Standardisierung und Automatisierung von Prozessen

Auch das Auslagern von non-core Aktivitäten sowie die Standardisierung von Abläufen führen zu einer höheren Effizienz. Die Automatisierung der Prozesse, kann die Ablaufgeschwindigkeit steigern und die Fehleranfälligkeit in der gesamten Prozesskette nachhaltig senken. Gerade Routineaufgaben bieten Entwicklungspotenzial durch digitalisierte Elemente.

  1. Vernetzung von digitalen und physischen Elementen

Im Internet of Things (IoT, auch: Internet der Dinge) sind Produkte vernetzt und die Betriebe stärker in die Infrastruktur der gesamten Wirtschaft eingebunden. Die Integration digitalisierter Elemente in die Supply-Chain senkt unter anderem die Inventar-, Handling- und Logistikkosten. Durch die Vernetzung von virtuellen und physischen Elementen lässt sich die Wertschöpfungskette auch über die Unternehmensgrenzen hinaus fortführen.

  1. Digitales Customer Relationship Management

Zum einen können Kundendaten systematisch für das Customer Relationship Management (CRM) digitalisiert und weiterverwertet werden. Tracking- und Analysetools sammeln dazu Aussagen über Interessen und Verhalten der Zielgruppe. Die so mit Informationen über Kaufverhalten und Bedürfnisse angereicherten Zielgruppenerkenntnisse (Big Data) erleichtern eine individuelle Ansprache für gezielte Marketingmaßnahmen.
Zum anderen stellen soziale Medien zeitgetreue, kundennahe Kommunikationskanäle dar. Über Social-Media-Plattformen können Interessenten direkt mit den Anbietern in Kontakt treten und interagieren. Gezieltes Social Media Marketing führt zu einer starken Kundenbindung und bietet Optionen zur Reichweitensteigerung.

  1. Verbesserte interne Kommunikation durch digitale Tools und Social Media

Die interne Verständigung wird im Zuge der digitalen Transformation ebenfalls revolutioniert. Die Kollaboration zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens gestaltet sich durch neue Software sowie Digital Data einfacher und flexibler. So bringt etwa die Daten-Synchronisation mittels Cloud-Computing ein arbeitsplatzunabhängiges und zeitsouveränes Arbeiten mit sich.
Die Abstimmung untereinander findet zunehmend über die sozialen Medien oder mithilfe von Digital-Tools statt. Das spart Zeit und Kosten – zum Beispiel, wenn Virtuelle Konferenzen Geschäftsreisen oder Auswärtstermine ersetzen.
 

Digitale Kommunikation und Social Media im Unternehmen - Digitale Transformation Düsseldorf

 

 Kennen Sie Ihre digitalen Chancen?

 

Was passiert, wenn Unternehmer sich nicht mit digitaler Transformation beschäftigen?

Dass digitalisierte Produkte künftig wieder an Bedeutung verlieren, ist unrealistisch. Bisher ist die Digitale Transformation jedoch vor allem auf der Seite der Konsumenten sichtbar. Viele Unternehmen reagieren kaum oder zu langsam und drohen so, ihre Kundschaft zu verlieren.

Der Markt verändert sich ständig. Neue Digitalsysteme oder Software wie Künstliche Intelligenz (KI) oder Blockchain formen eine veränderte Wettbewerbssituation. Am Puls der Zeit zu bleiben, ist eine zwingende Voraussetzung dafür, wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Internet verändert das Nutzerverhalten dauerhaft. Die (Kunden-)Erwartungen an Angebote sowie der Aktualitätsdruck steigen. Die Nutzer wollen Informationen On-Demand schnell und einfach abrufen. In unserem Alltag sind die Grundsteine der Digitalisierung durch Apps, soziale Medien und digitale Assistenten längst verankert. Dementsprechend erwarten Käufer auch von den Unternehmen ein gewisses Maß an Digitalisierung und Präsenz im Netz. Wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht auf einfache Art auffindbar sind, landen Ihre potenziellen Kunden schnell bei der Konkurrenz.

In erster Linie ist Digitale Transformation somit ein Wettbewerbsfaktor, der im schlimmsten Fall über das Bestehen eines Unternehmens entscheidet.

Dies zeigt die Geschichte des ehemaligen Weltmarktführers Kodak, der sein klassisches Filmgeschäft über die Digitalfotografie stellte. Zwar erfand Kodak 1975 die Digitalkamera, entwickelte sie aus Angst vor Veränderung aber nicht zur Marktreife weiter. Konkurrenten wie FujiFilm hingegen fokussierten sich auf die Digitalfotografie und neue Bereiche wie die medizinische Bildverarbeitung oder den Computer-To-Plate-Druck. Obwohl die digitale Metamorphose der Branche insgesamt einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte, verzeichnete Kodak starke Verluste und musste 2012 sogar Insolvenz anmelden. Erst als letzten Ausweg stieg das Unternehmen auf digitalisierte Technologien um, doch für eine Rückkehr zu alter Stärke war es zu spät.

 

 

The Innovator’s Dilemma – digitale Strukturen als langfristiger Wettbewerbsvorteil

 „The Innovator‘s Dilemma“ beschreibt das Phänomen, bei dem neu aufstrebende Unternehmen mit innovativen Ideen etablierte Firmen verdrängen.

Im schlimmsten Fall führt das im Zuge der digitalen Transformation zur Insolvenz etablierter Betriebe am Markt. Definitiv bedeutet es Verluste für nicht wandlungsfähige Unternehmen.

Zahlreiche Startups revolutionieren mit einer einzigen innovativen Idee eine gesamte Branche und überholen auf Dauer sogar etablierte Konzerne in sämtlichen Wirtschaftsbereichen. Die Firmen Uber und Airbnb sind beispielsweise mit Hilfe von neuen digital basierten Konzepten, zu einer großen Konkurrenz für traditionelle Taxiunternehmen oder die klassische Hotellerie geworden.

Durch ihren innovativen Charakter und in der Unternehmens-DNA integrierte digitale Strukturen treiben Startups die Digitalisierung schnell voran. Etablierte Marken können nur durch Wandlungsfähigkeit und das frühzeitige Erkennen digitaler Potenziale mithalten. Die Digitalisierung ist daher selbst für Mittelständler (KMUs) oder Familienbetriebe ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Die Agilität entscheidet darüber, welche Firmen bestehen können und welche auf Dauer verdrängt werden.

Die Digitalisierung ergänzt die vertikale und horizontale Integration als weitere Möglichkeit zur Wertschöpfung. Mit der neuen Dimension verändert sich auch die Markt- und Wettbewerbssituation. Welche Auswirkungen das haben kann, zeigt exemplarisch die Mobilfunkindustrie: Vor wenigen Jahren war Nokia als Global Player bekannt, heute ist der Konzern fast vom Markt verschwunden.

Eine der größten Herausforderungen der digitalen Transformation ist, dass viele Unternehmen die Dringlichkeit dieser Thematik nicht erkennen. Dabei zeigen sich in diversen Branchen – etwa der Industrie – schon lange radikale Auswirkungen. Bedingt durch die fortschreitende Digitalisierung wandeln sich die Wettbewerbsbedingungen stetig. Wer sich nicht anpasst, verliert den Anschluss. Denn, die Tatsache, dass ein Geschäftsmodell seit Jahrzenten gut funktioniert, ist keine Garantie für zukünftigen Erfolg.

Wenn einige Wettbewerber dem digitalen Trend folgen und andere nicht, dann ist klar, wer auf lange Sicht einen Vorsprung hat.
Sie wollen nicht, dass Ihr Betrieb im Rennen um die Kunden zurückbleibt? Dann sollten Sie handeln. 

Das Ausmaß wirkt angsteinflößend. Doch genau deshalb birgt die Digitale Transformation etliche Möglichkeiten, um sich am bestehenden Markt von der Konkurrenz abzuheben. Das gilt für Gründer ebenso wie für etablierte Unternehmen.

 

 

Der digitale Reifegrad der deutschen Wirtschaft

Digitale Reife definiert sich nicht über ein einzelnes Kriterium, sondern erfordert Kompetenzen in verschiedenen Bereichen, wie z.B.:

  • die Identifikation von Trends
  • der Aufbau neuer Ressourcen
  • die Erschließung von Potenzialen
  • die Überarbeitung und Kreation von Geschäftsmodellen

Deutschland ist momentan eine starke Industrienation, doch um die Wirtschaftsleistung auch in Zukunft zu steigern, ist digitaler Wandel unerlässlich.  In anderen Ländern wie beispielsweise Estland wird viel in Digitaltechnologien investiert und die Transformation steht stark im Fokus. Dauerhaft gefährden deutsche Unternehmen ihre Vorteilsposition im Wettbewerb. Der digitale Reifegrad nimmt stark Einfluss auf künftige Umsatzentwicklungen.

Die Digitalisierung ist längst noch nicht in allen Wirtschaftsbereichen angelangt. Zahlreiche Gewerbetreibende sträuben sich dagegen, den „digitalen Trend“ mitzugehen, und glauben, ihre Branche sei davon nicht betroffen. Doch dies ist ein Irrglaube. Tatsächlich weitet sich der digitale Wandel auch in Deutschland auf immer mehr Wirtschaftsbereiche aus.

Studie Digitale Reife Digitalisierung - Sinclair & Spark Düsseldorf - Digitale Transformation

Wie groß ist die digitale Reife Deutschlands momentan?

Knapp 35 Prozent und damit die meisten deutschen Unternehmen gehören laut einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Industrie dem Digitalen Mittelfeld an. Auch als „digital fortgeschritten“ gelten rund 32 Prozent. Nur 6,7 Prozent der deutschen Marken sind „digitale Vorreiter“. Dass noch Handlungsbedarf besteht, zeigt sich daran, dass ein Viertel der Organisationen in Deutschland in dem Bereich Nachzügler oder Anfänger sind. (BMWi 2018, S.8)

Roland Berger Strategy Consultants hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. eine Studie zum Thema Digitale Transformation der Industrie durchgeführt. In diesem Rahmen wurden Prognosen für die künftige Entwicklung der deutschen Industrie abgegeben:

Im besten Fall kann Deutschland mit einem zusätzlichen Wertschöpfungspotenzial von 425 Milliarden Euro bis 2025 rechnen. Je nach Branche ist eine Steigerung der Bruttowertschöpfung um etwa 20 bis 30 Prozent möglich. Bleibt der Reifegrad dagegen gering, kann es zu Wertschöpfungseinbußen in Höhe von 220 Milliarden Euro kommen. Besonders betroffen wären davon die Automobil- und Logistikindustrie. Um das Negativszenario zu verhindern, besteht für die deutsche Industrie bis 2025 ein Investitionsbedarf von 35 Milliarden Euro für Digitale Transformation. (BDI 2015)

Für Manager zeigen diese Ergebnisse, wie dringend das Thema Digitalisierung sowohl für das eigene Business als auch für die deutsche Wirtschaft ist. Unternehmen müssen ihre digitale Reife erhöhen, um zukünftige Chancen zu nutzen. Es ist wichtig, schnell mit der ausführlichen Planung und Ideenfindung zu starten, denn die Konkurrenz ist Ihnen möglicherweise schon einen Schritt voraus.


 

Digitale Transformation – so starten Sie richtig!

Wenn die Digitalisierung von Unternehmern aktiv als Chance wahrgenommen wird, ist ein erster und entscheidender Schritt bereits getan. Eine eingehende Recherche hilft bei der Auseinandersetzung mit dem Entschluss, die Digitalisierung in Angriff zu nehmen.

Doch was ist dann zu tun? Wo fängt man an? Welche Schritte sind entscheidend?

Digitale Transformation ist kein Modell, das sich auf jedes Unternehmerisches Konzept gleich anwenden lässt. Es gibt keine ideale Vorgehensweise, die garantiert zum Erfolg führt. Jede Branche oder, genauer gesagt, jede Organisation erfordert ein eigenes individuelles Konzept. Natürlich kann das Vorgehen anderer dazu dienen, zu sehen, was gut funktioniert hat und wo es Probleme gab. Echter Vorsprung kann jedoch nur durch eigene innovative Ideen und eine geschickte Nutzung digitaler Technologien erreicht werden. Kreativität, Agilität und Risikobereitschaft sind deshalb wichtige Elemente des erfolgreichen Wandels.

Neue Ideen bedürfen der Kreativität aller Mitarbeiter. Förderung und Wertschätzung sind deshalb besonders wichtig. Bei der kontinuierlichen Auswertung aller Einfälle werden einige verworfen, andere weiterentwickelt. Dieser Schritt fällt oft schwer. Deshalb kann es hilfreich sein, die Ideen mit kreativen Methoden zunächst in einem geschützten Raum losgelöst von Grenzen und den internen Hierarchien zu entwickeln. Die Anwendbarkeit wird erst anschließend geprüft. Wichtig ist auch, dass das Festhalten am bisherigen Kerngeschäft den Innovationen nicht im Weg steht. Immer im Vordergrund steht dabei die Frage: Was können wir unseren Kunden als Mehrwert bieten? Konzepte und Anwendungen der Konkurrenz blind zu kopieren, ist nicht ratsam.

 

 Starten Sie jetzt mit uns durch!

 

Ablauf und Vorgehen während des digitalen Wandels

Es gilt einen individuellen Plan für das eigene Unternehmen zu entwickeln und von Anfang an alle Beteiligten einzubinden. Folgende Schritte sind hierbei wegweisend:

Prozess - Digitale Transformation Düsseldorf
Zunächst gilt es, den Ist-Zustand des Unternehmens aufzunehmen sowie Stärken und Schwächen zu analysieren. Darauf folgt eine tiefgreifende Potenzialanalyse. Auch die Zielgruppe und die Konkurrenz müssen genau analysiert werden. Aus den Ergebnissen folgt die Definition der Marktposition. Maßgeblich sind dabei vier Fragen:

  1. Wo stehen wir?
  2. Wer sind unsere Kunden und was sind ihre Bedürfnisse?
  3. Wie differenzieren wir uns vom Wettbewerb?
  4. Was wollen wir erreichen?

Auf dieser individuellen Grundlage wird ein passendes Konzept entwickelt. Daraus lassen sich anschließend konkrete Ziele ableiten. Es ist wichtig, auf lange Sicht zu planen, aber auch kurzfristige Erfolge (Quick-Wins) sowie mittelfristige Ziele zu definieren. Dies gewährleistet eine anhaltend hohe Motivation.

Die erarbeiteten Ziele bilden eine Roadmap. Zeitgleich erfolgt die Auswahl der Messkriterien, anhand derer Sie die Erfolge sichtbar machen. Diese Messbarkeit ist von enormer Bedeutung, um zu sehen, ob die gewählte Strategie funktioniert oder ob sie angepasst werden muss. Vor allem bieten sichtbare Erfolge einen Ansporn für Ihre Mitarbeiter. Zwischenergebnisse sollten Sie daher immer im ganzen Betrieb teilen und Erfolge gebührend feiern. Dabei darf es nicht ausschließlich um Zahlen gehen, sondern vor allem um die Lernkurve des Unternehmens.

Sind alle Entscheidungen getroffen und die Maßnahmen im Ablauf sorgfältig geplant, beginnt der eigentliche Akt der Transformation. Hierzu werden die IT-Infrastruktur durch sinnvoll ausgewählte Tools erweitert oder verändert und die Betriebsabläufe entsprechend angepasst. Ganz zentral ist dabei die interne Kommunikation über alle Ebenen hinweg. Dank der Digitalisierung geht das aber häufig einfacher und schneller als zuvor.

Weiterhin müssen sich die Mitarbeiter an die Umstellungen gewöhnen und entsprechende Schulungen erhalten. Eine Investition in die Digitalkompetenz der Angestellten wird sich auf lange Sicht auszahlen. Vor allem muss auch der Nutzen neuer Ansätze deutlich sein. Denn, nur wenn das gesamte Team mit den digitalen Neuerungen sowie den Tools vertraut ist, kann die Neuausrichtung des Unternehmens gelingen.

 

 

Change Management zur Verringerung von Adaptionsrisiken während des Wandels

Die Digitalisierung bringt viele Veränderungen mit sich. Daher ist ein professionelles Change Management unverzichtbar. Um dies erfolgreich umzusetzen, gilt es zunächst, den Wandel an sich zu verstehen.

Nach dem 3-Phasen-Modell (auch: Model of Change) des Psychologen Kurt Lewin lässt sich der Veränderungsprozess in drei Ebenen einteilen:

  1. Im Zuge der Auftauphase (Unfreeze) werden die alten Betriebsabläufe infrage gestellt und es kommt der Wunsch nach Veränderung auf.
  2. Darauf folgt die Bewegungsphase (Moving), in der die Organisation die neuen Strategien erprobt.
  3. In der Einfrierphase (Refreeze) wird die gefundene Problemlösung implementiert und stabilisiert.

Die Professororen Collin Lankshear und Michelle Knobel (2007) haben ein ähnliches 3-Level-Modell konkret für den digitalen Transformationsprozess erstellt:

Das Modell der drei Levels des Digital-Wissens von Professoren Collin Lankshear und Michelle Knobel (2007) betrachtet den Transformationsprozess im größeren Rahmen. Laut dem Modell steht am Anfang die digitale Kompetenz, die den Umgang mit solchen Technologien erst ermöglicht. Damit führt sie zur zweiten Ebene, der Nutzung von „Digital Data“. Erst darauf folgt die Digitale Transformation. Wichtig sind dabei technische Kompetenzen, Kommunikation und gut geplante Abläufe.

Es gibt weitere Modelle, die diesen Prozess ähnlich beschreiben. Doch am Anfang der digitalen Transformation steht immer der Wunsch nach Veränderung. Um diesen auch in den Mitarbeitern zu wecken, müssen Initiatoren die Dringlichkeit des Problems vermitteln. Zeigen Sie Ihrem Team, warum die analogen Modelle auf Dauer nicht funktionieren und welche Chancen die digitalen Alternativen bieten. Erneut ist zu betonen, dass die Kommunikation und die Sichtbarkeit von Erfolgen von größter Bedeutung sind. Damit das Team nicht wieder in alte Gewohnheiten verfällt, müssen Sie die Veränderungen stetig neu antreiben, um die Vision fest im Unternehmen und bei den Mitarbeitern zu verankern.

Die größte Gefahr bei der digitalen Transformation ist also der Rückfall in alte Muster. Der Widerstand der Angestellten wird auch als Adaptionsrisiko bezeichnet. Reduzieren Sie dieses, indem Sie ihnen die Angst vor möglichen Risiken nehmen. Neue Ideen stoßen zunächst häufig auf Ablehnung. Deshalb ist es essentiell, die Betroffenen so früh wie möglich miteinzubeziehen und durch Informationen vorzubereiten. Nachvollziehbare Erklärungen geben Sicherheit und erhöhen das gegenseitige Verständnis.

Die Mitarbeiter sollten nicht das Gefühl haben, dass jemand über ihre Köpfe hinweg entscheidet. Die Digitale Transformation darf ihnen nicht als aufgezwängtes System erscheinen, das vielleicht sogar irgendwann ihren Arbeitsplatz ersetzen soll. Stattdessen sollten sie sich als Teil des Fortschritts verstehen und die Veränderungen mitsteuern. Durch aktive Beteiligung sinkt die Angst, sich durch digitale Technologien ersetzbar zu machen.

Erfolgsfaktoren - Changemanagement - Digitale Transformation Düsseldorf - sinclair spark
Digitale Transformation = Chefsache? Wie bei jedem Projekt muss es auch bei der Transformation klare Verantwortlichkeiten geben. In der Regel ist eine umfassende Digitalisierung Aufgabe des Top Managements, da sie einen immensen Einfluss auf den gesamten Betrieb hat. Doch auch wenn der Chef die zentrale Steuerung übernimmt, muss letztendlich das gesamte Team den Wandel auf allen Unternehmensebenen etablieren. Im Zuge dieser Metamorphose kommt ein ständiger Lernprozess ins Rollen, der von Erfolgen und Misserfolgen geprägt ist. Gerade, um auch in Phasen des Misserfolgs weiterzumachen, bedarf es einer guten Führung durch das Management.

Insgesamt sollten Sie sich stets vor Augen halten, dass Digitale Transformation kein einmaliges Projekt ist, das zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen sein wird. Es ist ein dauerhafter Prozess in Form einer Neuausrichtung der Infrastruktur und sollte entsprechend langfristig geplant werden.

 

Digitale Transformation in Ihrem Unternehmen? Wir können helfen!

Die Komplexität der digitalen Umgestaltung ist in vielen Branchen wohl eine der größten Hürden für den erfolgreichen und notwendigen Wandel. Doch Sie müssen diese Herausforderung nicht allein angehen!

Das Team der Sinclair & Spark GmbH unterstützt Sie gezielt dabei, die Chancen und Möglichkeiten der digitalen Transformation für Ihr Unternehmen bestmöglich auszuschöpfen. Profitieren Sie durch unsere langjährige Erfahrung! Von der Bestands- und Potenzialanalyse über die Strategie- und Konzeptentwicklung bis hin zur Begleitung beim Change Management. Wir stehen Ihnen sowohl beratend als auch operativ zur Seite.

 

Verschlafen Sie nicht die digitale Zukunft! Sie möchten jetzt die Chancen des digitalen Wandels für Ihr Unternehmen nutzen?

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Quellen