22.01.2019

SEO für Google-Alternativen

Wie Sie die Potenziale Ihrer Website auch für Datenschutz-Suchmaschinen und Bing voll ausschöpfen

Bei dem Wort „Suchmaschine“ denken die meisten von uns an Google. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe fast synonym verwendet. Etwas zu „googeln“ hat sich zum Gebrauchswort für sämtliche Internetrecherchen entwickelt. Auch in Fachkreisen wird zwar allgemein von „Suchmaschinen“ oder „Suchmaschinenoptimierung“ gesprochen, aber oftmals meinen sogar die Experten nur Google damit. Andere Suchmaschinen sind jedoch nicht irrelevant! Durch einen Fokus auf Umweltaspekte oder einen Ausschluss der Datensammelei stellen einige Anbieter nennenswerte Alternativen zu Google dar.

 

Inhaltsverzeichnis

Die Vielfalt der Suchmaschinen
Das Problem mit Google und warum wir Alternativen brauchen
Suchen ohne Nutzertracking: Datenschutz-Suchmaschinen

Potenziale ausschöpfen: SEO für die Google-Alternativen
Extra-Tipp: Lokale SEO für Datenschutz-Suchmaschinen
Fazit

 

Die Vielfalt der Suchmaschinen

Google ist mit Abstand die größte Suchmaschine weltweit und hält den Bärenanteil an den täglichen Suchanfragen. Anders sieht es in China aus, wo der Dienstleister Baidu mit einem Marktanteil von 82 % weit vor Google liegt (searchenginejournal). Weltweit entfallen auf diese Suchmaschine jedoch nur 1,6% der Onlinesuchen (luna-park). Rein deutsche Seitenbetreiber können diese Suchmaschine vernachlässigen, für international agierende Unternehmen kann sie aber interessant sein. Weitere große Suchmaschinen sind Bing und Yahoo, die mit Anteilen von etwa 2,8 % (Bing) und 1,7 % (Yahoo) ebenfalls eine gewisse Relevanz besitzen (luna-park).

Google Alternativen Suchmaschinenmarktanteile
(Grafik nachgebaut in Anlehnung an luna-park.de/blog) 

Darüber hinaus gibt es spezifische Suchmaschinen, auf die zwar nur ein Bruchteil der täglichen Suchanfragen fällt, die aber auf konkrete Aspekte wie zum Beispiel die Nachhaltigkeit Wert legen und damit bestimmte Nutzergruppen anziehen:

  • Ecosia bezeichnet sich als Suchmaschine, die Bäume pflanzt. Ein großer Teil der Einnahmen wird an gemeinnützige Naturschutzorganisationen gespendet und die Nutzer können einsehen, wie viele Bäume bisher mit ihrer Hilfe gepflanzt wurden. Auf diese Weise lassen sich Internetrecherchen mit einem guten Gewissen verbinden.
  • Umlu hat ebenfalls die Umwelt im Blick und rankt die Suchergebnisse nach Kriterien der Nachhaltigkeit. Bewertet nach ihrem Umweltbewusstsein werden sowohl inhaltliche Aspekte als auch die Technik, die dahintersteckt.
  • Unbubble möchte dem Entstehen von Filterblasen entgegenwirken und möglichst neutrale Suchergebnisse liefern. Einzelne Webseiten werden hinsichtlich ihrer Neutralität bewertet und die ersten Rankingplätze belegen Webangebote, bei denen sich der Nutzer möglichst unbeeinflusst zu einem Thema informieren kann.

Dies ist nur eine kleine Auswahl an alternativen Suchmaschinen. Es gibt noch viele Weitere, die jeweils ein leicht anderes Konzept verfolgen oder einen spezifischen Wert in den Vordergrund rücken. Mit ihren Einnahmen unterstützen manche zum Beispiel soziale Projekte, einige wählen eine andere Form der Ergebnisdarstellung. Je nachdem, welcher Aspekt bei der Bewertung von Webseiten im Vordergrund steht, kann sich die Rankingreihenfolge unterscheiden. Eine Webseite, die bei der einen Suchmaschine auf Platz eins rankt, steht bei einer anderen vielleicht erst an fünfter Stelle.

Solche spezifischen Suchmaschinen können für das eigene Online Marketing bedeutend sein, wenn man selbst ebenfalls in einem Nischenthema agiert und eine ähnliche Zielgruppe wie die Suchmaschine anspricht. Ein Unternehmen, das sich mit dem Umweltschutz auseinandersetzt, könnte bei Ecosia möglicherweise viel erreichen, weil die Nutzer verhältnismäßig interessiert an derartigen Themen sind.

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Das Problem mit Google und warum wir Alternativen brauchen

Google hat seine Spitzenposition nicht durch Zufall erreicht, sondern weil viele Nutzer mit der Leistung der Suchmaschine sehr zufrieden sind. Warum sollten die User in Zukunft also auf Alternativen umsteigen, wenn ihnen nicht gerade der Umweltschutz oder soziale Projekte am Herzen liegen?

Denn etwas schnell zu googeln, ist bequem und die Suchergebnisse sind oft hilfreich. Der Nutzer muss diese Suche jedoch teuer bezahlen – zwar nicht mit Geld, aber mit seinen Daten. Mit jeder Suche, die wir tätigen, verraten wir dem Internetgiganten etwas mehr von uns. Dann weiß Google bald, wo wir wohnen, was unsere Interessen sind oder wie häufig wir krank sind. Das alles lässt sich aus der Art und Häufigkeit der Suchanfragen ableiten, ohne dass wir unseren Gesundheitszustand oder unsere finanzielle Lage direkt preisgeben.

Alle Informationen über einen Nutzer werden gespeichert und daraus ein Persönlichkeitsprofil erstellt, dass mit jeder Suche präziser wird. Das geschieht selbst dann, wenn der Nutzer nicht eingeloggt ist und den Inkognito-Modus verwendet, wie eine Studie des Konkurrenten DuckDuckGo zeigen will (googlewatchblog). Die Suchergebnisse bei Google sind nie ganz neutral, sondern immer auf den Nutzer abgestimmt. Zudem kann das eigene Surfverhalten bei Google leicht nachverfolgt werden. Das mag von Vorteil sein, weil die Nutzer leichter das finden, was sie interessiert. Es könnte aber auch schnell ein Problem darstellen.

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Suchen ohne Nutzertracking: Datenschutz-Suchmaschinen

Datenschutz ist momentan ein großes Thema, das im letzten Jahr vor allem durch das Inkrafttreten der DSGVO oder den Datenskandal um Facebook befeuert wurde. Immer mehr Leute sorgen sich um ihre persönlichen Daten und wollen diese nicht mehr freigiebig an Datenkraken wie Google weiterreichen. Diese Sorge spiegelt sich auch in einer Statistik zur Abfrage des Google-Transparenzberichts. Fast jede achte Anfrage stammte 2018 aus Deutschland, was zeigt, dass den Deutschen der Datenschutz besonders am Herzen liegt (statista). Immer mehr Leute sehen sich deshalb nach Alternativen zu Google um. Es ist also wenig verwunderlich, dass Suchmaschinen mit einem Fokus auf Datenschutz an Popularität gewinnen.

Google-Nutzerdaten-Anfragen
(Grafik nachgebaut in Anlehnung an statista.com/infografik/6270) 

 

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1. DuckDuckGo

DuckDuckGo Suchmaschine

Die Suchmaschine DuckDuckGo folgt dem Motto:


„No tracking, no ad targeting, just searching”


Sie speichert laut eigenen Angaben keine persönlichen Informationen und legt auch keine Suchhistorie der Nutzer an. Die Suchanfragen werden anonymisiert abgespeichert und auf Nutzertracking wird in jeglicher Form verzichtet.

Die Einnahmen werden zwar wie bei Google über Anzeigen generiert, doch die Werbung wird nicht für den Nutzer personalisiert, sondern passend zu der aktuellen Suchanfrage ausgespielt. Wenn ein User nach Autos sucht, bekommt er also Werbung rund um dieses Thema angezeigt. Anders als bei Google aber wird die Autowerbung hier nicht noch zwei Wochen später ausgespielt, wenn der Nutzer gerade eigentlich nach einem Kuchenrezept sucht.

Neben der klassischen Websuche gibt es bei DuckDuckGo zudem spezielle Suchkategorien für Videos, Bilder oder Nachrichten. Ähnlich wie Google mit seinen Featured Snippets bietet der Datenschutz-Browser Sofortantworten an, die dem Nutzer das Suchen nach Informationen erleichtern sollen.

Auch wenn die Suchergebnisse zunächst nicht personalisiert sind, lassen sie sich durch diverse Einstellungen individuell zuschneiden. Hierfür kann etwa die Region (zum Beispiel Deutschland) oder der Zeitraum der Veröffentlichung eingegrenzt werden. Zur Auswahl stehen dabei: irgendwann, gestern, letzte Woche, letzter Monat. Diese Funktion ist besonders für die Suche nach aktuellen Daten zu einem Thema nützlich. Außerdem gibt es Einstellungen zur Sicherheit. In verschiedenen Stufen können anstößige Inhalte von den Suchergebnissen ausgeschlossen werden.

Abgesehen davon werden allen Nutzern die gleichen Ergebnisse angezeigt. Um die Anonymität der Nutzer zu wahren, sind die Suchergebnisse dabei nach dem Perfect Forward Secrecy-Verfahren verschlüsselt. Dabei wird für jede Sitzung ein eigener Schlüssel angelegt, sodass eine Aufdecken des Langzeitschlüssels keine Gefahr für die Sicherheit der einzelnen Sitzungen bedeutet. DuckDuckGo bezieht seine Suchergebnisse aus über 400 Quellen, unter anderem aus den Datenbanken der Suchmaschine Bing, was später hinsichtlich der Optimierungsmaßnahmen noch einmal interessant wird.

Suchanfragen DuckDuckGo
(Grafik nachgebaut in Anlehnung an statista.com/infografik/1262) 

Das Suchvolumen über DuckDuckGo hat im Laufe der letzten Monate und Jahre exponentiell zugenommen. 2018 konnten fast 30 Millionen tägliche Suchanfragen verzeichnet werden (statista). Was im ersten Moment nach einer großen Zahl klingt, macht aber nur 0,22 % der weltweiten Suchanfragen aus (searchenginejournal). Doch zumindest in Deutschland konnte sich DuckDuckGo als am vierthäufigsten genutzte Suchmaschine etablieren und steht damit direkt hinter Google, Bing und Yahoo (trendsderzukunft). Dass die Plattform einen zu geringen Marktwert habe, um sie für das eigene Onlinemarketing zu beachten, ist trotzdem ein häufig vorgebrachtes Argument.

Warum sollten Sie DuckDuckGo also Beachtung schenken? Ganz einfach: weil die Suchmaschine auf dem Vormarsch ist und in Zukunft an Relevanz gewinnen könnte. Das zeigt sich zusätzlich darin, dass DuckDuckGo neben der Online-Suche eine eigene Browser-App entwickelt, die der gleichen Leitlinie folgt. Der Browser verzichtet auf Werbetracker, erlaubt nur sichere HTTPS-Verbindungen und wenn der Nutzer eine Webseite aufruft, wird ihm deren Platzierung im Datenschutzranking angezeigt. Darüber hinaus will das Unternehmen weitere Datenschutzprojekte in Angriff nehmen und das Internet so zu einem sichereren und vor allem privateren Ort machen. Sie setzen die Wünsche vieler Internetnutzer um und sind damit eine attraktive Alternative zu anderen Anbietern.

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2. Startpage

Startpage Suchmaschine

Ebenfalls gegen die weitreichende Datensammelei setzt sich die Suchmaschine Startpage ein. Auch hier werden Daten entweder gar nicht erfasst oder schnellstmöglich wieder gelöscht. Das niederländische Unternehmen betreibt seine Server in Europa und unterliegt damit anders als DuckDuckGo dem EU-Recht, was hinsichtlich des Datenschutzes zusätzlich von Vorteil sein kann.

Eingehende Suchanfragen werden anonymisiert an Google übermittelt, um die Ergebnisse von dort zu beziehen. Die Nutzer bekommen also die gewohnten Google-Ergebnisse angezeigt, aber müssen dafür nicht ihre Daten hergeben. Aus SEO-Sicht müssen hierfür also wenige Maßnahmen ergriffen werden, wenn bereits SEO für Google betrieben wird.

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3. Qwant

Qwant Suchmaschine

Die französische Suchmaschine Qwant legt zwar Session-Cookies an, doch diese sind nur während des aktuellen Seitenbesuchs aktiv und es findet keine weitere Verfolgung des Surfverhaltens statt. Darüber hinaus werden auch dort keine Nutzerdaten gespeichert und das Suchverhalten wird nicht analysiert. Die Suchergebnisse werden in verschiedene Kategorien einsortiert. Neben Klassikern wie Internet, News, Bildern oder Videos gibt es die zusätzliche Kategorie „Social“, die Posts aus den sozialen Medien zum Suchthema anzeigt.

Mit Qwant Junior haben sie außerdem eine eigene Plattform für jüngere Nutzer im Alter von sechs bis dreizehn Jahren gestaltet. Dort wird auf den besonderen Schutz von Kindern eingegangen. Die Suchmaschine kommt ohne kommerzielle Werbeeinblendungen aus, schützt die Privatsphäre und filtert Suchergebnisse heraus, deren Inhalte als für Kinder unangemessen erscheinen.

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Potenziale ausschöpfen: SEO für die Google-Alternativen

Die Suchergebnisse und die Rankingreihenfolge variieren zwischen den Suchmaschinen – je nach Fokus können die Unterschiede mehr oder weniger stark ausfallen. Dennoch legen die Suchmaschinen am Ende ähnliche Kriterien für die Bewertung von Seiten zugrunde, obgleich sie einzelne Aspekte unterschiedlich stark gewichten mögen. Um auch bei anderen Suchmaschinen als Google gut zu ranken, bedarf es also keiner komplett neuen SEO-Taktik, sondern vielmehr einiger zusätzlicher Anpassungen.

Besonders wichtig ist dabei die Optimierung für Bing. Denn nicht nur die Suchmaschine selbst, sondern unter anderen auch Yahoo und DuckDuckGo greifen auf deren Auswertungen zurück. Für ein gutes Ranking ist es – wie bei eigentlich allen Suchmaschinen – wichtig, relevante und nützliche Informationen bereitzustellen und die Webseite nutzerfreundlich zu gestalten. Zudem lohnt es sich, auf die folgenden Aspekte zu achten:

  • Guter Content: Guter und vertrauenswürdiger Content zeichnet sich für Bing durch eine klare Erwähnung des Verfassers, eine detaillierte Aufbereitung der Informationen und eine gute Präsentation dieser aus.
  • XML-Sitemaps: Während viele SEO-Tools vorrangig auf Google ausgerichtet sind, kann mit den Bing Webmaster Tools der Optimierungsbedarf für Bing geprüft werden. Zudem lassen sich dort eine XML-Sitemap hinterlegen und zusätzliche Features zur Optimierung der eigenen Seite vornehmen.
  • Meta-Keywords: Neben der klassischen Keywordoptimierung sollte man sich den Meta-Keywords zuwenden. Während sie für Google mittlerweile unwichtig geworden sind, spielen sie für Bing noch immer eine große Rolle. Die Title- und Meta-Tags können genutzt werden, um wichtige Keywords unterzubringen. Von Keyword-Stuffing ist jedoch auch dort abzuraten.
  • Geeignete Websitestruktur: Während Google textbasierte Webseiten bevorzugt, mag Bing Multimedia-Inhalte. Hier gilt es, ein gutes Gleichgewicht zu finden.
  • Kurze URLs: Seiten mit langen URLs werden bei Bing tendenziell schlechter gelistet, hier sollte man sich also besser so kurz wie möglich fassen.
  • Starke Startseite: Für Bing hat die Startseite eine höhere Bedeutung als die Unterseiten, also sollte Sie diese gezielt stärken. Dafür eignet sich zum Beispiel der Aufbau qualitativ hochwertiger Verlinkungen, denn Backlinks sind für Bing sogar bedeutender als für Google.
  • Backlinks: Weil Verlinkungen ein so hohes Gewicht haben, sollten Seitenbetreiber, wenn möglich, dafür sorgen, dass das eigene Unternehmen auf wichtigen Plattformen wie Wikipedia oder Yelp vertreten ist. Ebenfalls kann es sich lohnen, die eigene Webseite in diversen Verzeichnissen und Listen zu verlinken. Wer dort auch noch gute Bewertungen bekommt, profitiert davon gleich doppelt.
  • Social Signals: Allgemein werden Social Signals – zum Beispiel eine Empfehlung bei Facebook – positiv von Bings Algorithmus bewertet. Um diese zu fördern, sollten Sie Ihre Inhalte in den sozialen Medien verlinken und die Leute zum Teilen auffordern.

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Extra-Tipp: Lokale SEO für Datenschutz-Suchmaschinen

Um lokale Suchergebnisse vorzuschlagen, greift Google auf den Standort des Suchenden zu. DuckDuckGo erhebt solche Daten nicht, sondern bestimmt über die IP-Adresse lediglich das grobe Aufenthaltsgebiet. Für lokale Suchen müssen die Nutzer also selbst aktiv werden und Keywords wie den Stadtteil oder Straßennamen verwenden. Eine solche Suchanfrage könnte dann zum Beispiel „Gartencenter Berlin Mitte“ oder „Bäckerei Marktstraße“ lauten.

Lokale Unternehmen sollten derartige Keywords auf ihrer eigenen Webseite unterbringen. Sinnvoll integrieren lässt sich dies auf der Startseite oder bei Unterpunkten wie „Kontakt“ oder „Anfahrt“. Hier ist eine ausführliche Anfahrtsbeschreibung sinnvoll, da so diverse Straßennahmen und andere markante Punkte der näheren Umgebung eingebaut werden können. Eine weitere Option dafür sind Blogartikel über lokale Events, die den Suchmaschinen Signale senden, dass die Webseite eine Relevanz für diese Region besitzt.

Anfahrtsbeschreibung SEO

Ein Eintrag ins Unternehmensverzeichnis einer Suchmaschine könnte sich ebenfalls positiv auf örtliche Suchen auswirken. Jede Suchmaschine hat dabei ihr eigenes Verzeichnis. Man sollte das Unternehmen also nicht nur bei Google, sondern zum Beispiel auch bei Bing hinterlegen. Hierfür kann die Plattform „Bing Places for Business“ genutzt werden. Dieser einmalige Aufwand lohnt sich langfristig, um neue Kunden unabhängig von der verwendeten Suchmaschine auf die Webseite zu lenken.

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Fazit

Zurzeit hat Google noch eine klare Vormachtstellung gegenüber anderen Suchmaschinen, aber im schnelllebigen Zeitalter des Internets gibt es keine Garantie dafür, dass dies für immer so bleibt. Daher sollten Unternehmen schon jetzt andere Suchmaschinen im Blick haben und deren Entwicklung verfolgen. Denn Google-Alternativen gibt es viele und vor allem Suchmaschinen, die den Datenschutz der Nutzer in den Vordergrund rücken, scheinen angesichts der momentanen Gesinnungslage erfolgversprechend. Sie haben viele Vorteile und eigentlich nur einen einzigen Nachteil: Ihre Suchergebnisse sind weniger genau und individuell als die Suchenden es bisher gewohnt sind. Hier müssen Nutzer Komfort gegen Datenschutz abwägen und diese Entscheidung wird künftig über die Entwicklung der Suchmaschinen entscheiden.

Vorausschauende Unternehmer fangen daher schon heute an, ihre Webseite für verschiedene Suchmaschinen zu optimieren. Besonders in Nischenmärkten liegt hier viel Potenzial! Die hilfreichsten Maßnahmen variieren dabei zum Teil, doch häufig helfen die Optimierungsmaßnahmen für die eine Plattform zeitgleich bei der anderen, wenn auch in einem geringeren Ausmaß. Es kann also nicht schaden, seine Webseite vielfältig zu optimieren. Denn trotzdem dies mit einem leicht erhöhten Arbeitsaufwand verbunden ist, wird es sich langfristig auszahlen. Teilweise zeigen schon einmalige Handlungen, wie das Hinzufügen einer Anfahrtsbeschreibung, einen Effekt. Einen Versuch ist es allemal wert.

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Quellen

https://www.searchenginejournal.com/duckduckgo-seo/252165/

https://de.statista.com/infografik/1262/taegliche-suchanfragen-auf-duckduckgocom/

https://www.searchenginejournal.com/seo-101/meet-search-engines/

https://www.trendsderzukunft.de/millioneninvestment-bei-duckduckgo-die-suchmaschine-mit-datenschutz-will-expandieren/

https://www.trendsderzukunft.de/alternative-suchmaschinen-diese-projekte-unterscheiden-sich-von-google/

https://t3n.de/news/seo-fuer-duckduckgo-punktet-1103330/

https://t3n.de/news/google-alternative-474551/

https://www.hosteurope.de/blog/4-alternativen-zu-google/

https://www.luna-park.de/blog/9907-suchmaschinen-marktanteile-weltweit-2014/

https://t3n.de/news/seo-rankingfaktoren-unterschiede-526070/

https://de.statista.com/infografik/6270/behoerdenanfragen-bei-google/

https://www.googlewatchblog.de/2018/12/google-nutzer-filterblase-duckduckgo/