Digitale Transformation Düsseldorf

Digitale Transformation

Digitale Erfolgsfaktoren für Ihr Unternehmen

Digitale Transformation, Digitalisierung, Internet of Things (IoT) - die ganze Welt ist im Wandel und auch Unternehmer können und sollten sich diesen Trends nicht entziehen. Doch was bedeutet Digitale Transformation, wie läuft sie ab und welche Chancen und Risiken gibt es dabei? Wir verraten Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln, guten Konzepten und den richtigen Tools Ihr Unternehmen für den Wettbewerb im Umfeld neuer Technologien richtig aufstellen.

Inhaltsverzeichnis:

 

Was ist Digitale Transformation und wo ist sie zu spüren?

Digitale Transformation ist ein Veränderungsprozess, der mit dem Einsatz digitaler Technologien einhergeht. So verlieren die Dinge ihre ursprüngliche Gestalt und liegen stattdessen in digitaler Form vor.  

Das Ausmaß dieser Wandlung zeigt sich vor allem in Industrie und Wirtschaft, aber auch in unserem Alltag. Im Unternehmenswettbewerb wird die Digitalisierung zum zentralen Faktor, da analoge Prozesse jeglicher Art beschleunigt und vereinfacht werden können. Dabei geht es jedoch nicht ausschließlich darum, bestehende Prozesse zu digitalisieren, sondern auch darum, neue Arbeitsweisen zu schaffen, die ohne automatisierte Anwendungen gar nicht möglich wären. Die Verknüpfung von Geräten und Systemen ermöglicht den Aufbau digitaler Infrastrukturen. Dadurch können sich Unternehmen intern, aber auch untereinander immer besser vernetzen. So wird im Zuge des digitalen Wandels immer häufiger auch branchenübergreifend und auf vor- oder nachgelagerten Informations-/Produktionsstufen gearbeitet. Rund um die automatisierenden Tools und Dienste werden ganz neue Geschäftsmodelle entwickelt, die den Kunden und dem Unternehmen einen Mehrwert bieten. Dadurch werden Betriebsabläufe verbessert und der Umsatz gesteigert. Dies kann durch eine Anpassung oder gänzliche Erneuerung des bisherigen Geschäftsmodells geschehen.

Genauer betrachtet ist die gesamte Gesellschaft betroffen. Im alltäglichen Leben sind die digitalen Strukturen bereits fest integriert. Musik im Internet downloaden, Bilder auf der Festplatte oder in der Cloud speichern und mit der Kreditkarte statt mit Bargeld zahlen – die Facetten der digitalen Transformation sind vielseitig und bringen Komfort und Effizienz in allen Lebenslagen. Die Kosten sind dabei relativ niedrig und vor allem konstant.

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Chancen & Möglichkeiten der Digitalisierung von Unternehmen

Für Unternehmen bietet die Digitale Transformation zahlreiche Möglichkeiten zur Effizienz- und Umsatzsteigerung sowie zur Kostenreduzierung. Das fängt damit an, dass durch den Einsatz neuer Technologien ein schnellerer und umfangreicherer Datenaustausch ermöglicht wird. Durch die Integration digitalisierter Elemente in die Supply-Chain lassen sich unter anderen die Inventar-, Handling- und Logistikkosten senken. Auch die Auslagerung von non-core Aktivitäten sowie die Standardisierung von Prozessen führen zu einer höheren Effizienz. Erfolgt dann noch die Automatisierung dieser Prozesse, kann die Ablaufgeschwindigkeit gesteigert und die Fehleranfälligkeit in der gesamten Prozesskette nachhaltig gesenkt werden.

Mithilfe globaler Datentransfers wird der Betrieb im Internet of Things (kurz: IoT, auch: Internet der Dinge) stärker in die Infrastruktur der gesamten Wirtschaft eingebunden. Virtuelle und physische Elemente werden vernetzt und unterstützen menschliches Handeln ganz nebenbei. Dadurch können Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten auch über die Unternehmensgrenzen hinaus miteinander kombiniert werden.  Die Zusammenarbeit verschiedener Branchen gestaltet sich durch Cloud Computing, Big Data und innovative Software zukünftig smart.

Wer nicht nur die standardisierten Tools verwenden möchte, um Unternehmensabläufe zu optimieren, kann auf die Erstellung eigener Digital-Produkte setzen. Die erste Möglichkeit dabei ist, ein bereits bestehendes Produktangebot auf die digitalen Plattformen zu übertragen und dort gegebenenfalls zu erweitern. Dies kann beispielsweise über Informationsanreicherungen aus anderen, unternehmensinternen Datenquellen geschehen. Alternativ können über diesen Weg neue digitalisierte Endprodukte entwickelt und sogar neue Märkte und Kundengruppen erschlossen werden.

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Verbesserte interne und externe Kommunikation durch digitale Tools und Social Media

Die Digitalisierung bietet nicht nur Vernetzungsmöglichkeiten für Unternehmen untereinander, sondern revolutioniert auch den Kontakt zwischen den Firmen und ihren Kunden.

Social Media im Unternehmen - Digitale Transformation - Düsseldorf

Online kann den Kunden ein einfacher Zugang zu für sie relevanten Informationen gewährt werden.  Ein transparentes Leistungsspektrum hilft hier bei der Orientierung und vermittelt ihnen das Gefühl, bei dem Anbieter gut aufgehoben zu sein. Auch das Serviceangebot lässt sich auf den digitalen Bereich verlagern. Über Social-Media-Kanäle können Interessenten direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Ein personalisiertes Kundenerlebnis und die aktive Mitgestaltung der sozialen Netzwerke führen zu einer starken Kundenbindung. Durch ein solch intelligentes Customer Relationship Management (kurz: CRM) können Kundenbeziehungen nicht nur aufgebaut, sondern auch langfristig gepflegt werden. Über Social Media können sich die Nutzer zudem untereinander austauschen und gegenseitig helfen, sodass ein geringerer Serviceaufwand entsteht. Gleichzeitig erhält das Unternehmen über diese Plattformen ein direktes Feedback und kann schnell und zielgerichtet darauf reagieren. Dadurch wird die Zielgruppe besser verstanden und kann gezielter angesprochen werden.

Noch besser funktioniert die Individualisierung mit Hilfe von Tracking- und Analyse-Tools. Während der Online Nutzung produzieren die Kunden einen Datenstrom; dieser wird von den Tools so ausgewertet, dass sich Aussagen über das Kaufverhalten der Kunden treffen lassen. Auch das Nutzungsverhalten von Usern mit mobilen Endgeräten kann entsprechend analysiert und berücksichtigt werden. Solche Verhaltensanalysen können genutzt werden, um die nächsten Schritte der Kundenakquise zu planen oder gezielt Maßnahmen zum Up- und Cross-Selling auszusteuern. Hier bieten sich Optionen wie die Vermarktung von Produkt-Upgrades oder Zusatzprodukten an. Eng verknüpft mit CRM ist also der Bereich Social Media Marketing.

Social-Media-Kanäle eignen sich allerdings nicht nur für den Austausch mit Kunden. Auch geschäftliche Interaktionen finden immer häufiger über die sozialen Medien statt. Ebenso wird die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens durch neue Software, Cloud Computing und Digital Data erleichtert. Weiterhin ermöglichen sie eine flexible Arbeitsumgebung. Die Synchronisation über Cloud-Computing bringt ein kollaboratives, arbeitsplatzunabhängiges, zeitsouveränes Arbeiten mit sich. Außerdem können virtuelle Konferenzen aufwendige Geschäftsreisen ersetzen, womit Kosten eingespart werden.

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Auswirkungen auf das Unternehmen

Wenn sich das grundlegende Geschäftsmodell verändert, wirkt sich das auf sämtliche Ebenen des Unternehmens aus. Das Management und die Mitarbeiter müssen digital denken. Eine der größten Befürchtungen im Rahmen der Digitalisierung ist das Verschwinden von Arbeitsplätzen in der Wirtschaft. Durch die Automatisierung von Prozessen werden in einigen Bereichen tatsächlich weniger Arbeitskräfte benötigt. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Jobprofile, sodass neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Nur selten ist der Mensch vollkommen ersetzbar; er wird weiterhin für die kreative Ideenfindung benötigt. Tendenziell werden einfache Tätigkeiten in Zukunft eher wegfallen, wohingegen spezialisierte stärker gefragt sind.

Durch die Digitalisierung wird Kommunikation immer einfacher. Informationen können schnell im Betrieb verbreitet und Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Das hat zur Folge, dass die Arbeitsabläufe transparenter und flexibler werden. Auch die Grenzen zwischen den einzelnen Unternehmensebenen verschwimmen und die Hierarchien lockern sich. Insgesamt sind eine bessere Zusammenarbeit und auch eine Verknüpfung unterschiedlicher Unternehmensbereiche möglich.

Unter dem Motto Arbeiten 4.0 wandeln sich Arbeitsbedingungen und -weisen. Diese werden dadurch erleichtert, dass immer und überall gearbeitet werden kann. Die Bindung an einen festen Arbeitsplatz und an gesetzte Arbeitszeiten nimmt ab. Zahlreiche Unternehmen berichten davon, dass im Zuge der Digitalisierung auch die Motivation ihrer Mitarbeiter angestiegen sei. Die Kombination aus all dem führt insgesamt zu einer höheren Arbeitseffizienz. Großkonzerne aus aller Welt machen vor, wie flexible Modelle den Work-Flow verbessern. Deutsche Firmen, die frühzeitig innovativ und flexibel denken, können eine Vorreiterrolle einnehmen und auch hierzulande moderne Strukturen etablieren. So kann durch gutes Employer Branding zusätzlich das Arbeitgeberimage verbessert werden.

Durch „Design Thinking“ werden auf Basis von Kundeninformationen- und wünschen neue Produkte und Features entwickelt. Außerdem soll mit einem hohen Maß an Kreativität auf die Kundenbedürfnisse eingegangen werden, derer sich die Kunden selbst noch gar nicht bewusst sind. Es werden also nicht nur bekannte Probleme gelöst, sondern auch neue aufgespürt und der großen Masse direkt zusammen mit einer passenden Lösung präsentiert.

Viele bereits digitalisierte Unternehmen profitieren schon heute von immensen Kostenreduktionen.  Eine Studie der Commerzbank (UnternehmerPerspektiven 2016) zeigt, dass es den meisten Betrieben beim Wandel vor allem um eine Effizienzsteigerung geht. Die gleiche Arbeit kann mit weniger Aufwand oder in kürzerer Zeit geschafft werden. Dabei sinkt durch die verbesserte Infrastruktur der Aufwand für das Management und administrative Arbeiten. Jede fünfte Firma nimmt zudem die Entwicklung von Innovationen in Angriff und überdenkt das alte Geschäftsmodell.  Doch nicht nur unternehmensintern ist einiges im Wandel. Auch der Markt verändert sich ständig. Neue Digital-Tools und -Produkte oder Softwares drängen sich auf und führen zu einer veränderten Wettbewerbssituation. Am Puls der Zeit zu bleiben, ist eine zwingende Voraussetzung dafür, weiterhin wettbewerbsfähig zu sein.

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Wer ist betroffen? Die Zielgruppe der digitalen Transformation

Die Chancen und Möglichkeiten hängen stark mit der jeweiligen Branche zusammen. Dass für ein Finanzinstitut andere Aspekte der Digitalisierung relevant sind als für einen Online-Shop, liegt auf der Hand. Ebenso lassen sich einige Prozesse wie Bestellvorgänge und industrielle Produktionen besser digitalisieren als andere, etwa handwerkliche Fertigungsprozesse. Doch egal ob Finanzbranche, Automobilindustrie, Gesundheitswesen oder Tourismusunternehmen – Digitale Transformation ist für ausnahmslos alle Branchen von großer Relevanz. Auch die Unternehmensform ist zunächst nicht ausschlaggebend: Startups, Familienunternehmen und Mittelständler können ebenso profitieren wie Großkonzerne.

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Beispiele für Digitale Transformation

Ausmaß und Dringlichkeit der digitalen Transformation werden oft verkannt, dabei existieren zahlreiche Erfolgsbeispiele. Maßgeschneiderte Tools auf Basis von „Digital Data“ bringen eine Zeitersparnis, vereinfachen Abläufe und machen das Leben digital etwas angenehmer. Dies zeigt sich im Alltag der Kunden: Früher mussten sie zur Videothek gehen und dort eine DVD ausleihen, heute besteht über Streamingdienste wie etwa Netflix bequem von Zuhause aus Zugriff auf eine große Auswahl an Filmen und Serien. Auch Bücher müssen nicht mehr im Laden gekauft, sondern können als eBook direkt auf den eReader geladen werden. Ohne eine digitale Entwicklung der Anbieter und die Innovationen ihrer Dienste und Produkte würde uns allen im Alltag einiges an Komfort fehlen.

Stark vom digitalen Wandel betroffen sind Medienverlage, deren Printbereich von Online-Alternativen bedroht wird. Die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften sinken, die crossmediale Nutzung nimmt zu. Hier zeigen sich die Präferenzen der Nutzer, die mit ihrem Rezeptionsverhalten die Verlage dazu zwingen, ihre Geschäftsmodelle um digitale Ansätze zu erweitern. Eine Möglichkeit ist die Zweitverwertung von redaktionellen Inhalten im Internet bei einer gleichzeitigen Ergänzung durch neuen Content, um den Nutzern einen Mehrwert zu bieten. Auch „Paid Content“ erfreut sich einer großen Beliebtheit, denn viele Nutzer sind durchaus bereit, für qualitative Medienerzeugnisse zu zahlen, bevorzugen aber die zeitsouveräne und praktischere Nutzung über ein mobiles Endgerät. Dafür müssen die Inhalte an die neuen Kanäle angepasst werden.

Im Gesundheitswesen werden die Abläufe durch eHealth digitalisiert und verbessert. Dort trägt zum Beispiel ein vernetztes Ordnungs- und Ablagesystem der Patientendaten zu einer höheren Patientensicherheit bei. Auch die großen Versorgungsdienstleister nutzen digitale Gadgets. Smart Meter sind beispielsweise intelligente Energiezähler, die Daten erheben und automatisch an das Energieversorgungsunternehmen weiterleiten. Somit kann die Stromnachfrage besser erfasst und das Angebot entsprechend gesteuert werden.

Auch Porsche hat bei der Digitalisierung vieles richtiggemacht. Durch ein innovatives Kundenmanagementsystem gelingt es dem Automobilhersteller, mehr Interessenten in Kunden umzuwandeln. Zentral ist dabei eine Kundendatenbank, die mit automatisierten und personalisierten Prozessen verknüpft ist. So wird beispielsweise mithilfe von Echtzeit-Analysen die Kaufbereitschaft eines Kunden analysiert. Entscheidet dieser sich dann trotz eigentlich hoher Bereitschaft, zunächst gegen die Anschaffung, wird ihm eine personalisierte Nachricht zugesandt, um ihn doch noch zum Kauf zu bewegen. Das ganze System läuft automatisch ab und hat dabei ein großes Potenzial zur Kundengewinnung.

Anhand dieser Exempel wird ersichtlich, wie eine Effizienzsteigerung durch eine Veränderung in den Prozessabläufen auf Unternehmensebene erreicht werden kann. In abgewandelter Form lassen sich diese digitalen Prinzipien als Basis der Transformation für quasi jedes Unternehmen nutzen.

Um die Möglichkeiten für den eigenen Betrieb besser einschätzen zu können, kann es unter Umständen sinnvoll sein, sich hierzu einen Kooperationspartner zu suchen. Wichtig ist es auch, die eigene Marke auszubauen und ein deutliches Alleinstellungsmerkmal (USP) zu haben. Nur so können Sie und Ihr Unternehmen sich dauerhaft gegen die wachsende Konkurrenz im Internet behaupten.

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Was passiert, wenn Unternehmen sich nicht mit digitaler Transformation beschäftigen?

Das Internet verändert unsere Nutzungsformen dauerhaft. Alles wird schnelllebiger, die Angebote und der Aktualitätsdruck steigen, die Nutzer wollen schnell und einfach Informationen On-Demand abrufen. Dass digitalisierte Produkte künftig wieder an Bedeutung verlieren, ist unrealistisch. 

Heutige Kundenerwartungen sind ganz andere als noch vor wenigen Jahren. In unserem Alltag sind die Grundsteine der Digitalisierung längst verankert. Sie nutzen Apps auf ihrem Smartphone, gehen zur Informationsbeschaffung ins Internet und sind in den sozialen Medien aktiv. Entsprechend erwarten Käufer auch von den Unternehmen ein gewisses Maß an Digitalisierung. Sie wollen im Internet die für sie relevanten Informationen einfach und bequem finden. Dementsprechend transparent muss das Leistungsangebot gestaltet sein. Rezensionen und Berichte über die Marke und die Produkte schaffen Vertrauen. Das Angebot des Internets ist groß und die User sind längst nicht mehr geduldig. Wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht auf einfache Art auffindbar sind, landen Ihre potenziellen Kunden schnell bei der Konkurrenz. In erster Linie ist Digitale Transformation ein Wettbewerbsvorteil.

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The Innovator’s Dilemma – digitale Strukturen als langfristiger Wettbewerbsvorteil

 „The Innovator‘s Dilemma“ meint das Phänomen, dass etablierte Firmen von neu aufstrebenden Unternehmen mit innovativen Ideen verdrängt werden. Im schlimmsten Fall führt das zur Insolvenz etablierter Betriebe am Markt. So erging es zum Beispiel der Traditionsfirma Kodak, ein bekannter Hersteller für fotografische Ausrüstung. Sie versuchten, mit der Zeit zu gehen und investierten in digitale Geräte und Technologien. Trotzdem waren sie nicht bereit, das klassische Filmgeschäft dafür aufzugeben. Anders sah es beim Konkurrenten FujiFilm aus. Sie fokussierten sich auf die Digitalfotografie und setzen auf neue Bereiche wie die medizinische Bildverarbeitung oder den CTP (Computer To Plate) Druck. Damit waren sie sehr erfolgreich und haben während der digitalen Metamorphose einen enormen, wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Kodak dagegen klammerte sich an sein altes Geschäftsmodell und ging als Folge der Angst vor Veränderungen insolvent.

Startups haben gegen die großen Konzerne nur dann eine Chance, wenn sie ihnen in einer Disziplin überlegen sind. Die meisten aufstrebenden Firmen entwickeln innovative Ideen und treiben den Fortschritt im Rahmen der Digitalisierung voran. Bei solchen Startups sind die digitalen Strukturen oft bereits seit der Gründung in Ihrer Unternehmens-DNA verankert. Die Firmen Uber und Airbnb haben es mit Hilfe von neuen Konzepten geschafft, traditionellen Taxiunternehmen oder klassischen Hotels Konkurrenz zu machen. Diese und zahlreiche andere Startups revolutionieren mit einer einzigen innovativen Idee eine gesamte Branche und verdrängen auf Dauer sogar etablierte Großunternehmen in sämtlichen Wirtschaftsbereichen. Ein weiteres Beispiel sind die meist kleineren FinTech Firmen, die den großen, alteingesessenen Banken im Internet oft Things (IoT) bereits heute das Geschäft spürbar schwer machen.

Neue Geschäftsmodelle verdrängen die alten und wer sich nicht früh genug an den Wandel anpasst, der schafft den Aufsprung vielleicht gar nicht mehr und bleibt hinter der Konkurrenz zurück. Bedingt durch die fortschreitende Digitalisierung wandeln sich die Wettbewerbsbedingungen stetig. Wenn einige Unternehmen dem digitalen Trend folgen und andere nicht, dann ist klar, wer auf lange Sicht einen Vorsprung hat.

Für etablierte Unternehmen und Mittelständler oder Familienunternehmen ist die Digitalisierung daher als möglicher Wettbewerbsvorteil mindestens genauso wichtig. Die Agilität entscheidet darüber, welche Firmen bestehen können und welche auf Dauer verdrängt werden. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Betrieb im Rennen um die Kunden zurückbleibt, sollten Sie schnell handeln. Dank der Vielfalt an Digitalisierungstechnologien und Produkten gibt es etliche Möglichkeiten, um sich im bestehenden Markt von der Konkurrenz abzuheben.

Eines der größten Probleme der digitalen Transformation ist, dass die Dringlichkeit dieser Thematik von vielen Unternehmern nicht erkannt wird. Dennoch müssen sich auch alteingesessene Betriebe anpassen und Trends wahrnehmen.  Denn, die Tatsache, dass ein Geschäftsmodell seit Jahrzenten gut funktioniert, ist keine Garantie dafür, dass es auch in Zukunft zum gewünschten Erfolg führt.

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Der digitale Reifegrad der deutschen Wirtschaft

Digitale Reife definiert sich nicht über ein einzelnes Kriterium, sondern erfordert Kompetenzen in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören die Identifikation von Trends, der Aufbau neuer Ressourcen, die Erschließung von Potenzialen und die Überarbeitung und Kreation von Geschäftsmodellen. Die vertikale und horizontale Integration sind den meisten Unternehmen als Möglichkeiten bekannt, ihre Wertschöpfung zu erhöhen. Die Digitalisierung kommt als neue Wettbewerbsdimension dazu und verändert die Markt- und Wettbewerbssituation. Welche Auswirkungen das haben kann, zeigt exemplarisch die Mobilfunkindustrie: Vor wenigen Jahren war Nokia als Global Player bekannt, heute ist das Unternehmen fast vom Markt verschwunden. Besonders in der Industrie lässt sich gut verdeutlichen, welchen Einfluss der digitale Reifegrad auf künftige Umsatzentwicklungen haben wird. Deutschland ist momentan eine starke Industrienation, doch um die Wirtschaftsleistung auch in Zukunft zu steigern, ist Wandel unerlässlich.

Noch ist die Digitalisierung längst nicht in allen Wirtschaftsbereichen angelangt. Zahlreiche Gewerbetreibende sträuben sich dagegen, den „digitalen Trend“ mitzugehen, und glauben, ihre Branche sei davon nicht betroffen. Doch dies ist ein Irrglaube. Tatsächlich weitet sich die Digitalisierung auf immer mehr Wirtschaftsbereiche aus.

Roland Berger Strategy Consultants hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. eine Studie zum Thema Digitale Transformation der Industrie durchgeführt. In diesem Rahmen wurden Prognosen für die künftige Entwicklung der deutschen Industrie gemacht. Im besten Fall kann Deutschland mit einem zusätzlichen Wertschöpfungspotenzial von 425 Milliarden Euro bis 2025 rechnen. Je nach Branche ist eine Steigerung der Bruttowertschöpfung um etwa 20 bis 30 Prozent möglich. Bleibt der Reifegrad dagegen gering, kann es zu Wertschöpfungseinbußen in Höhe von 220 Milliarden Euro kommen. Besonders betroffen wären davon die Automobil- und Logistikindustrie. Um das Negativszenario zu verhindern, besteht für die deutsche Industrie bis 2025 ein Investitionsbedarf von 35 Milliarden Euro für Digitale Transformation.

Wie groß ist also die digitale Reife Deutschlands momentan? Nur knapp mehr als die Hälfte der befragten Gewerbetreibenden hat sich bisher mit der Digitalisierung beschäftigt und nur ein Drittel der deutschen Betriebe schätzt die eigene digitale Reife als hoch oder sehr hoch ein. Abhängig von der Branche liegt diese Zahl in Deutschland etwa 10 bis 30 Prozent hinter den Chancen, die durch die Digitalisierung möglich wären.

Für Unternehmer ist diese Kennzahl von Bedeutung, um zu sehen, wie viel Zeit ihnen noch bleibt, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben. In den meisten Fällen gilt: je schneller mit der genauen Planung des Wandels begonnen wird, desto besser. Diesen Wettstreit gewinnt, wer am schnellsten mit einem guten Konzept aufschließen kann. Unternehmen müssen ihre digitale Reife erhöhen, um zukünftige Chancen zu nutzen. Ein häufiges Problem sind Qualifikationsdefizite der Angestellten, welche die Digitalisierung ausbremsen. Neue Technologien und Geschäftsfelder erfordern neue Expertise und vier von zehn befragten Unternehmen planen bereits, ihr Personal um gut geschulte Mitarbeiter zu erweitern.

Es lässt sich nicht voraussagen, welche Branchen sich als nächste digitalisieren. In welchem Maß sie sich entfaltet, hängt von der Wirkung, Skalierbarkeit und Durchsetzbarkeit digitaler Innovationen ab. Für die Industrie werden drei Wellen des Wandels vorausgesagt. Von der ersten werden die Automobil- und Logistikindustrie betroffen sein. Darauf folgen Bereiche wie die Medizintechnik, die Elektroindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau und die Energietechnik. Die dritte Welle soll die Chemie und Luftfahrttechnik erfassen. Die digitale Entwicklung findet zeitversetzt statt, doch auf Dauer wird keine Branche verschont.

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Unternehmen im digitalen Wandel - Was ist zu tun?

Wenn die Digitalisierung von einem Unternehmer als Chance wahrgenommen wird, ist ein erster und entscheidender Schritt bereits getan. Man liest sich in das Thema ein, setzt sich damit auseinander und trifft den Entschluss, die Digitalisierung in Angriff zu nehmen. Doch was ist dann zu tun? Wo fängt man an? Welche Schritte sind entscheidend? Eine pauschale Antwort auf diese Fragen lässt sich nicht finden. Es gibt keine feste Vorgehensweise, an die man sich halten kann und die garantiert zum Erfolg führt. Jede Branche oder, genauer gesagt, jedes Unternehmen erfordert ein eigenes individuelles Konzept. Natürlich kann man sich daran orientieren, wie andere bisher vorgegangen sind, was gut funktioniert hat und wo es Probleme gab. Echter Vorsprung kann jedoch nur durch eigene innovative Ideen und eine geschickte Nutzung digitaler Technologien erreicht werden. Konzepte und Anwendungen der Konkurrenz zu kopieren, ist nicht ratsam.

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Strategien der digitalen Transformation für alle Geschäftsmodelle

Traditionell gibt es fünf digitale Geschäftsmodelle: Content, Commerce, Context, Connection und Coordination. In der Praxis sind die einzelnen Modelle nicht trennscharf voneinander abzugrenzen. Bei dem Geschäftsmodell Content geht es um die Bereitstellung schon bestehender Inhalte und Produkte auf digitalen Plattformen. Der Erlös erfolgt zum Beispiel über Werbung oder Sponsorships. Dagegen geht es beim Business-Typ Commerce um direkte Erlöse. Im modernen Teilbereich ECommerce können gesamte Transaktionsprozesse kostengünstig über das Internet abgewickelt werden. Zielsetzung des Geschäftsmodells Context ist es, den Nutzern eine Navigationshilfe zu bieten. Dies geschieht durch die Klassifikation und Systematisierung verschiedenster Informationen im Internet. Auch hier wird ein indirekter Erlös durch Provisionen, Werbung oder Sponsorship erzielt. Der Business-Typ Connection dreht sich um den technischen, kommerziellen oder kommunikativen Informationsaustausch in Netzwerken. In diesem Fall sind sowohl direkte als auch indirekte Erlösmodelle denkbar. Zuletzt gibt es noch das große Geschäftsmodell Coordination, mit dem die Organisationsabläufe vereinfacht werden sollen. Im Zuge der digitalen Transformation wird hier zum Beispiel mit Hilfe von Tools die Terminfindung für Nutzer erleichtert oder das Teamwork koordiniert. Dank zahlreicher Hybridmodelle, bestehend aus diesen Grundtypen, lässt sich für jedes Unternehmen ein maßgeschneidertes Konzept finden.

Bei den modernen Strategien wird zwischen taktischen und strategischen Vorgehensweisen unterschieden. Die taktische Strategie zielt auf die Einbindung der Community und die Evaluierung neuer Innovationen für schon bestehende Produkte ab. Beim strategischen Vorgehen wiederum steht die Einführung neuer oder auch die Abschaffung bestehender Produkte im Vordergrund. Auch hier muss sich nicht auf eine Strategie konzentriert werden, sondern es kann nach Bedarf sinnvoll kombiniert werden.

Auch wenn das Digitalisieren bei der Strategieentwicklung im Vordergrund steht, dürfen die anderen Kanäle nicht außer Acht gelassen werden. Heute sind die reale und die virtuelle Welt kaum mehr voneinander zu trennen. Um ein in sich abgeschlossenes und gelungenes Kundenerlebnis zu erzeugen, müssen die einzelnen Kommunikations- und Vertriebskanäle alle aufeinander abgestimmt werden. Hierbei steht vor allem das Thema Schnittstellen zum Informationsaustausch an vorderer Stelle.

Das Modell der drei Levels des Digital-Wissens von Professoren Collin Lankshear und Michelle Knobel (2007) betrachtet den Transformationsprozess im größeren Rahmen. Laut dem Modell steht am Anfang die digitale Kompetenz, die den Umgang mit solchen Technologien erst ermöglicht. Damit führt sie zur zweiten Ebene, der Nutzung von „Digital Data“. Erst darauf folgt die Digitale Transformation. Wichtig sind dabei technische Kompetenzen, Kommunikation und gut geplante Abläufe.

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Wie läuft die digitale Unternehmenstransformation ab?

Prozessablauf - Digitale Transformation im Unternehmen

Zunächst wird der Ist-Zustand des Unternehmens aufgenommen. Darauf folgt eine tief greifende Potenzialanalyse. Wer sind die Kunden und was sind ihre Bedürfnisse? In Bezug auf den Markt spielen Größe, Potenzial und eine mögliche zukünftige Entwicklung eine bedeutende Rolle. Auch die Konkurrenz muss genau unter die Lupe genommen werden. Große, beständige Unternehmen sind dabei genauso interessant wie neue Marktteilnehmer und deren jeweilige Positionierung. Auch die eigenen Unternehmensfähigkeiten werden untersucht. In diese Analysen können auch Entwicklungen außerhalb der eigenen Branche sowie neue Technologien mit einbezogen werden. Daraus folgt die Definition der Marktposition. Leitend sind dabei die folgenden vier Fragen: Wo stehen wir? Wie differenzieren wir uns? Wer sind unsere Kunden? Und wo wollen wir hin?

Auf dieser Grundlage kann ein passendes, maßgeschneidertes Konzept entwickelt werden. Um auf neuartige Ideen zu kommen, sollte die Kreativität der Mitarbeiter gefördert werden. Es findet eine konstante Bewertung der neuen Ideen statt. Einige werden verworfen, andere weiterentwickelt. Und das immer vor dem Hintergrund der Frage: Was können wir unseren Kunden als Mehrwert bieten? Hierbei sollte keine Rücksicht auf das Kerngeschäft genommen werden. Stattdessen ist das bisherige Geschäftsmodell ständig zu hinterfragen. Häufig ist das leichter gesagt, als getan. Deshalb kann es hilfreich sein, die Ideen zunächst in einem geschützten Raum zu entwickeln. Losgelöst vom Geschäftlichen und den internen Hierarchien sind die Gedanken freier und es erschließen sich neue Ansätze. Die Anwendbarkeit auf das Unternehmen wird dann in einem zweiten Schritt geprüft.

Sobald das erste Konzept steht, lassen sich daraus konkrete Ziele ableiten. Es ist wichtig, auf lange Sicht zu planen, aber auch kurzfristige Erfolge (Quick-Wins) zu haben, um die Motivation stets hoch zu halten. Bei der Zielbildentwicklung unterscheidet man daher zwischen Quick-Wins, mittelfristigen und langfristigen Zielen. Aus den erarbeiteten Zielen entsteht eine Roadmap, die darüber informiert, was wann und wie zu tun ist. Dabei werden am besten gleich die Messkriterien festgelegt, anhand derer die Erfolge sichtbar gemacht werden. Diese Sichtbarkeit ist von enormer Bedeutung, um zu sehen, ob die gewählte Strategie funktioniert oder ob sie angepasst werden muss. Vor allem bieten sichtbare Erfolge einen Ansporn für Ihre Mitarbeiter. Zwischenergebnisse sollten daher immer im ganzen Betrieb geteilt und Erfolge gebührend gefeiert werden. Dabei sollte man nicht ausschließlich auf die Zahlen schauen, sondern vor allem auch auf die Lernkurve des Unternehmens.

Sind alle Entscheidungen getroffen und die Maßnahmen im Ablauf sorgfältig geplant, beginnt die eigentliche Transformation, die Veränderung im Unternehmen. Hierzu wird die IT-Infrastruktur durch die ausgewählten Tools erweitert oder verändert und die Betriebsabläufe werden entsprechend angepasst. Ganz zentral ist dabei die interne Kommunikation über alle Ebenen hinweg. Dank der Digitalisierung geht das aber häufig einfacher und schneller als zuvor. Weiterhin müssen die Mitarbeiter sich an die Umstellungen gewöhnen und entsprechend geschult werden. Eine Investition in die Digitalkompetenz der Angestellten wird sich auf lange Sicht auszahlen. Vor allem muss auch der Nutzen der neuen Ansätze verdeutlicht werden. Denn nur wenn das gesamte Team mitzieht, kann die Neuausrichtung im Unternehmen bestmöglich gelingen.

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Changemanagement zur Verringerung von Adaptionsrisiken

Digitalisierung bringt viele Veränderungen mit sich. Daher ist ein professionelles Changemanagement unverzichtbar. Um dies erfolgreich umzusetzen, gilt es zunächst, den Wandel an sich zu verstehen. Nach dem 3-Phasen-Model (auch: Model of Change) des Psychologen Kurt Lewin lässt sich der Veränderungsprozess in drei Phasen einteilen. Die erste bezeichnet er als Auftauphase (Unfreeze). Dabei werden die alten Betriebsabläufe infrage gestellt und es kommt der Wunsch nach Veränderung auf. Darauf folgt die Bewegungsphase (Moving), in der neue Strategien erprobt werden. In der Einfrierphase (Refreeze) wird die gefundene Problemlösung implementiert und stabilisiert. Es gibt weitere Modelle, die diesen Prozess ebenfalls beschreiben. Doch am Anfang steht immer der Wunsch nach Veränderung. Um diesen auch in den Mitarbeitern zu wecken, muss die Dringlichkeit des Problems vermittelt werden. Zeigen Sie Ihrem Team, warum die analogen Modelle auf die Dauer nicht funktionieren werden und welche Chancen und Möglichkeiten die digitalen Alternativen bieten. Wieder ist zu betonen, dass die Kommunikation und die Sichtbarkeit von Erfolgen von größter Bedeutung sind. Damit das Team nicht wieder in den alten Trott verfällt, müssen die Veränderungen immer wieder neu angetrieben werden, um sich fest zu verankern.

Die größten Gefahren sind also der Rückfall in alte Muster und der Widerstand der Angestellten, welcher auch als Adaptionsrisiko bezeichnet wird. Dieses können Sie reduzieren, indem Sie ihnen die Angst vor möglichen Risiken und Gefahren nehmen. Neue Ideen stoßen zunächst häufig auf Ablehnung. Deshalb ist es umso wichtiger, die Betroffenen so früh wie möglich mit einzubeziehen und durch Informationen vorzubereiten. Nachvollziehbare Erklärungen können Sicherheit geben und erhöhen das gegenseitige Verständnis. Die Mitarbeiter sollten nicht das Gefühl haben, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden und ihnen ein neues System aufgezwängt wird, das vielleicht sogar irgendwann ihren Arbeitsplatz ersetzen könnte. Stattdessen sollten sie sich als Teil des Fortschritts verstehen und die Möglichkeit sehen, die Veränderungen mit zu steuern. Durch diese aktive Beteiligung sinkt die Angst, sich ersetzbar zu machen. Daher müssen die Zuständigen dazu befähigt werden, mit den digitalen Neuerungen Schritt zu halten, indem sie die Tools bedienen sowie kontrollieren können und sich mit der Software tatsächlich auskennen.

Changemanagement - Digitale Transformation -Düsseldorf

Wie bei jedem Projekt muss es auch bei der Transformation klare Verantwortlichkeiten geben. In der Regel ist eine umfassende Digitalisierung Chefsache, da sie einen immensen Impact auf das gesamte bestehende Unternehmen hat. Doch auch, wenn alles zentral vom Chef gesteuert wird, ist der Wandel letztlich eine Aufgabe, der von dem gesamten Team auf allen Unternehmensebenen etabliert werden muss. Im Zuge dieser Metamorphose kommt ein ständiger Lernprozess ins Rollen, der von Erfolgen und Misserfolgen geprägt wird. Gerade um auch in den von Misserfolg geprägten Phasen weiterzumachen, bedarf es einer guten Führung durch das Management.

Die externe Kommunikation darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Durch Branding und geschickte PR trägt der Betrieb seine Veränderungen nach draußen und steigert damit gezielt seine eigene Popularität. Insgesamt sollte man sich stets vor Augen halten, dass Digitale Transformation kein einmaliges Projekt ist, das zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen sein wird. Es ist ein dauerhafter Prozess in Form einer Neuausrichtung der Infrastruktur und sollte entsprechend langfristig geplant werden

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Budget ist nicht alles

In welchem Umfang der digitale Wandel in ein Unternehmen eingreift, hängt häufig vom Budget ab. Dabei gibt es eine Vielzahl von Bereichen, in die im Rahmen der Digitalisierung sinnvoll investiert werden kann. Entscheidend sind Arbeitskräfte mit einem entsprechenden Know-how und kreativen Ideen. Dafür können eigene Mitarbeiter weitergebildet oder passende Fachkräfte eingestellt werden. Das Team ist für die Umsetzung von zentraler Bedeutung. Doch ob eine Digitale Transformation im Unternehmen gelingt, hängt stark von einem guten Management ab. Damit das Changemanagement erfolgreich umgesetzt wird, und die Integration neuer IT-Komponenten gelingt, kann professionelle Hilfe nötig sein. Auch neue Hardware, Software, Sicherheitsvorkehrungen sowie regelmäßige Updates und Supportleistungen kosten Geld. Diese Kosten sind jedoch gut planbar, da größtenteils konstant.

Digitale Transformation darf nicht am Finanziellen scheitern. Häufig kann an anderen Stellen gespart werden, um das Budget aufzustocken. Alternativ wird der Wandel Schritt für Schritt auf Basis einer gut durchdachten Roadmap vollzogen. Denn es geht nicht nur darum, wie schnell die Digitalisierung umgesetzt wird, sondern auch wie konsequent.

Die Angst vor einer Fehlinvestition hält viele Unternehmer davon ab, Digitale Transformation auf ihre Tagesordnung zu setzen, obwohl sie sich ihrer Bedeutung und des Nutzens längst bewusst sind. Natürlich birgt sie ein gewisses Risiko, doch mit den richtigen Ansätzen zahlt sich eine Investition in die Digitalisierung aus. Im Endeffekt kann eine gut umgesetzte Umgestaltung die Kosten auf Dauer reduzieren und der Umsatz wird nachhaltig gesteigert, sodass die Investitionskosten zurückgewonnen werden.

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Wer kann mir bei digitaler Transformation helfen?

Der schnelle Wandel der Digitalwelt erschwert es oft, einen Überblick über die Trends und Entwicklungen im Internet of Things (IoT) zu behalten. Ständig tauchen neue Tools und Technologien auf. Die Märkte befinden sich in einem stetigen Wandel und manchmal ist kaum klar, wer aktuell die größten Konkurrenten sind. Was muss ich tun, damit mein Unternehmen weiterhin erfolgreich bleibt? Diese Frage stellen sich aktuell zahlreiche Unternehmer. Die Komplexität der digitalen Umgestaltung ist in vielen Branchen wohl eine der größten Hürden für den erfolgreichen und notwendigen Wandel.

Das Team der Sinclair & Spark GmbH unterstützt Sie gezielt dabei, die Chancen und Möglichkeiten der digitalen Transformation für Ihr Unternehmen bestmöglich zu auszuschöpfen. Unser Portfolio umfasst alle hierfür relevanten Bereiche: von der Bestands- und Potenzialanalyse über die Strategie- und Konzeptentwicklung bis hin zur nachhaltigen Unterstützung beim Changemanagement stehen wir Ihnen gerne mit unseren langjährigen Erfahrungen zur Seite. Wir sind erst dann zufrieden, wenn wir Ihrem Business im Rahmen Ihrer digitalen Transformation zu einem nachhaltigen Erfolg verhelfen konnten.

Verschlafen Sie nicht die Zukunft von Industrie und Wirtschaft! Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich, wenn Sie jetzt die Chancen des digitalen Wandels für Ihr Unternehmen nutzen wollen. Gerne besprechen wir mögliche Optimierungspotenziale und Ihre individuellen Optionen.

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