22.08.2017

Suchmaschinenoptimierter Content – So geht’s!

Wie erstelle ich suchmaschinenoptimierten Content mittels WDF*IDF?

WDF*IDF-Analysen werden im Rahmen der Contenterstellung durchgeführt und sind Teil der Suchmaschinenoptimierung. Sie helfen Ihnen bei der optimalen thematischen Ausrichtung Ihrer Inhalte und sorgen für eine hervorragende Fokussierung auf die gewünschten Keywords. Damit senden auch Ihre Texte die richtigen Signale an die Suchmaschinen und helfen den Seiten, bessere Rankingpositionen zu erreichen.

WDF steht für „within document frequency“ und meint die Häufigkeit eines Terms innerhalb eines Textes im Verhältnis zum relativen Vorkommen aller anderen Terme. IDF steht für „inverse document frequency“ und beschreibt das Verhältnis aller möglichen Textdokumente zu den Dokumenten, in denen ein Term enthalten ist. Der WDF- und der IDF-Wert werden mit je einer Logarithmus-Formel errechnet und miteinander multipliziert. Zusammen beschreiben sie die Relevanz eines Terms in Bezug auf ein Hauptkeyword. Die Formel wurde von Donna Harman entwickelt und ist ein genaueres Messinstrument für die Relevanz eines Textes als die Keyword Density (Keyworddichte), die zuvor eine weit verbreitete Messmethode war. Die Textlänge spielt bei der WDF*IDF-Analyse zwar auch eine Rolle, insgesamt ist die Analyse aber deutlich komplexer und ermöglicht präzisere Aussagen als die reine Keyword-Dichte. Die WDF*IDF-Analyse hilft Ihnen also dabei, die Suchmaschinenrelevanz einer Seite zu erhöhen, und führt damit zu einer höheren Sichtbarkeit der Seite.

WDF*IDF Optimierung mit RyteQuelle: ryte.com

 

WDF*IDF-Analyse zur Contentoptimierung nutzen

Die WDF*IDF-Analyse ist relevant für alle Texter und jeden, der seine Webseite sichtbarer machen möchte. Egal ob es um Produktbeschreibungen, Blogartikel oder die Vorstellung von Dienstleistungen geht, wer mit seiner Internetseite gut ranken möchte, sollte eine Contentoptimierung für Suchmaschinen nicht außer Acht lassen. Selbstverständlich steht hierbei aber der Mehrwert der Inhalte für Ihre Leser immer an vorderster Stelle.

Im ersten Schritt wird überlegt, zu welchen Themen Inhalte erstellt werden können. Wonach suchen potentielle Kunden, sprich was sind mögliche Hauptkeywords, die für Sie interessant sind? Mit welchen Fragestellungen zu einem bestimmten Begriff beschäftigen sich Suchende? Hierzu gibt es kostenlose Tools im Netz, die Sie bei der inhaltlichen Recherche unterstützen, beispielsweise „AnswerThePublic“ http://answerthepublic.com

Mehrwertinhalte erschaffenQuelle: answerthepublic.com

Sobald die Oberbegriffe feststehen, wird auf dieser Basis eine erste WDF*IDF Analyse durchgeführt. Dies können Sie beispielsweise mit Ryte (https://de.ryte.com), einem professionellen Tool zur Onape-Optimierung Ihrer Webseite durchführen. Das Ergebnis der Analyse ist eine Liste von Begriffen und Termen, die mit bestimmter Häufigkeit im Text untergebracht werden sollten. Doch anstatt die Ergebnisliste blind zu übernehmen, sollten Sie überlegen, welche Terme wirklich sinnvoll und passend sind. Auch hier gilt wie so häufig, „a fool with a tool is still a fool“. ;-) Mit dieser Grundlage hat ein Redakteur eine optimale Basis, einen Text direkt thematisch für die Suchmaschinen passend auszurichten. Im Anschluss an die Texterstellung erfolgt dann im Tool die WDF*IDF-Feinjustage um die Anzahl der verwendeten Begriffe exakt austarieren zu können. Hier wird dann also geprüft, welche Keywords noch häufiger und welche seltener verwendet werden sollten. Diese Optimierung kann direkt im Texteditor des Tools vom Redakteur durchgeführt und geprüft werden.

 

Andere suchmaschinenrelevante Aspekte

Da also mittlerweile nicht mehr die Keyword-Dichte über die Seitenrelevanz in den Suchmaschinen entscheidet, sollte Keyword Stuffing in jedem Fall vermieden werden. Die Technologie der heutigen Suchmaschinen ist in der Lage, derartige „Mechanismen“ spielend leicht zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Es geht nicht darum, das Hauptkeyword möglichst häufig im Text unterzubringen, sondern eine Vielzahl an Begriffen einzusetzen und mit Synonymen zu arbeiten. Der Text soll nicht mit Keywords aufgebläht werden, sondern muss so geschrieben werden, dass die Begriffe sinnvoll integriert sind. Nur so kommt im Endeffekt ein Inhalt zustande, der Ihren Lesern einen wirklichen Mehrwert bietet.

Duplicate Content ist ebenso zu vermeiden. Einzigartiger Content (unique content) mit wirklichem Mehrwert ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein Text sollte niemals ausschließlich für die Suchmaschinen geschrieben werden.

 

Warum ist die WDF*IDF-Analyse für eine Suchmaschinenoptimierung hilfreich?

Ein Text kann noch so hilfreich und gutgeschrieben sein, solange er von den Suchmaschinen wie Google auf Basis von fehlenden, „beweisenden“ Termen nicht als relevant erachtet wird, landet er auf den hinteren Ergebnisseiten und wird dadurch kaum gefunden. Ziel der Contentoptimierung ist es daher, die Sichtbarkeit einer Seite zu erhöhen. Die WDF*IDF-Analyse kann dabei helfen, sich zu fokussieren und nicht abzuschweifen, indem man sich nur auf ein Hauptkeyword fokussiert. Die Analyse zeigt, welche weiteren Begriffe für die Suchmaschinen relevant sind, und sorgt für eine passende thematische Abdeckung des Artikels auf das spezielle Hauptkeyword.

Selbstverständlich spielen neben der reinen Contentoptimierung auch andere Rankingfaktoren, die durch Onpage- und Offpage-SEO-Maßnahmen beeinflusst werden können, eine große Rolle. Contentoptimierung alleine genügt nicht, um auf den vorderen Suchergebnisplätzen zu landen, doch ihre Wirkung sollte nicht unterschätzt werden. Weitere wichtige Erfolgsfaktoren für eine überragende Online Reichweite erfahren Sie in unserer Case Study: Von Null auf 11,8 Millionen Seitenaufrufe in einem Jahr durch Suchmaschinenoptimierung. Wer keine WDF*IDF-Optimierung durchführt, verschenkt beim Online Marketing zum Teil enorme Sichtbarkeit und Reichweite.

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